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Brandenburger werden immer weniger

Studie Brandenburger werden immer weniger

Die Einwohnerzahl in Brandenburg wird nach Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bis 2035 auf 2,37 Millionen Einwohner zurückgehen. Ende 2015 lebten in dem Bundesland nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 2,48 Millionen Einwohner – damit wäre das ein Rückgang von mehr als 100 000.

Die Deutschen werden mehr, die Brandenburger werden weniger.

Quelle: dpa

Potsdam/Köln. Die Einwohnerzahl in Brandenburg wird nach Prognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bis 2035 auf 2,37 Millionen Einwohner zurückgehen. Ende 2015 lebten in dem Bundesland nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 2,48 Millionen Einwohner – damit wäre das ein Rückgang von mehr als 100 000. Zugleich wird sich der Studie zufolge die Altersverteilung in Brandenburg ändern: Während der Anteil der Einwohner im Alter bis 67 Jahre im Vergleich zu 2015 zurückgehen wird, wird es anteilig mehr ältere Menschen geben.

Brandenburg steht im Gegensatz zur Prognose des Instituts für Gesamtdeutschland, wonach die Bevölkerung bis 2035 um eine Million auf mehr als 83 Millionen Menschen wachsen wird. Vor allem Berlin, Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg werden zulegen. In den ostdeutschen Flächenländern wird es hingegen einen Rückgang geben. Besonders stark betroffen sind den Angaben zufolge Sachsen-Anhalt und Thüringen mit jeweils Rückgängen von mehr als 200 000 Einwohnern.

Die rückläufigen Bevölkerungszahlen sind ein Hauptargument der rot-roten Landesregierung für die umstrittene Kreisgebietsreform. Oppositionspolitiker hatten die Notwendigkeit der Reform angesichts derzeit steigender Geburtenraten wiederholt infrage gestellt.

Berlin überspringt der Studie zufolge bei einem Plus von 510 000 Menschen bis 2035 die 4-Millionen-Marke. Hamburg wird mit einem Zuwachs von 162 000 Menschen fast 2-Millionen-Stadt. In den Stadtstaaten wachse vor allem der Anteil junger Menschen, so das Wirtschaftsinstitut. Der Gesamtanstieg in Berlin und Hamburg sei mit 14,5 und 9,1 Prozent der höchste unter allen Bundesländern.

Von Anna Ringle

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