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Brandenburgerin erhält Deutschen Umweltpreis

Nachhaltiges Wirtschaften Brandenburgerin erhält Deutschen Umweltpreis

Pioniere beim Recycling von Beton: Für ihre Verdienste um nachhaltiges Wirtschaften wurden Angelika Mettke von der BTU Cottbus-Senftenberg und ihr Forschungspartner mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Sie teilen sich die Auszeichnung mit dem Entwickler des Fairphones, eines umwelt- und sozialbewussten Smartphones.

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Bundespräsident Joachim Gauck (l-r) am 30.10. in Würzburg bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2016 mit den Preisträgern Angelika Mettke und Walter Feeß.

Quelle: dpa

Würzburg, Cottbus. Für ihre Verdienste um nachhaltiges Wirtschaften hat Bundespräsident Joachim Gauck der Cottbuser Wissenschaftlerin Angelika Mettke den Deutschen Umweltpreis verliehen. Die 64-jährige Professorin der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg teilt sich die mit 500.000 Euro dotierte Auszeichnung und ihrem Forschungspartner Walter Feeß, einem Unternehmer aus Baden-Württemberg, und mit dem Amsterdamer Unternehmer Bas van Abel, der das sogenannte Fairphone entwickelt hat.

Mettke und Feeß Pioniere beim Beton-Recycling

Mettke und Feeß wurden am Sonntag in Würzburg als Pioniere beim Recycling von Beton ausgezeichnet. Jährlich könnten zwei Millionen Tonnen Bauschutt vermieden werden, wenn die Betonplatten wieder eingesetzt würden, betonte die Wissenschaftlerin in ihrer Dankesrede.

Der Preisträger des Deutschen Umweltpreises 2016, Bas van Abel, präsentiert sein „Fairphone“ am 30102016 in Würzburg (Bayern)

Der Preisträger des Deutschen Umweltpreises 2016, Bas van Abel, präsentiert sein „Fairphone“ am 30.10.2016 in Würzburg (Bayern).

Quelle: dpa

Soziale Verantwortung mit dem Fairphone

Van Abel wurde für die Entwicklung des „Fairphones“ gewürdigt, eines Smartphones, das speziell mit Blick auf Ressourcensparsamkeit und soziale Verantwortung in der Produktionskette entwickelt wurde. Die Menschen wüssten zwar um die schlimmen Arbeitsbedingungen, unter denen im Kongo die Mineralien für die Produktion der Smartphones gewonnen würden, sagte der Unternehmer. „Aber wir sehen die Verbindung zwischen den Produkten und diesem Elend nicht mehr.“

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Von dpa

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