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Alexander Gauland droht der Idiotentest

AfD-Politiker hat unzählige Knöllchen gesammelt Alexander Gauland droht der Idiotentest

Parkverbote findet er „lässlich“, Verkehrspolizisten hat er als Knallchargen bezeichnet und Tempolimits seien „absurdes Zeug“. Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland sieht Verkehrsregeln mit ganz eigenen Augen. Nun droht ihm der sogenannte Idiotentest – denn in der Vergangenheit hat er sich einiges geleistet.

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Alexander Gauland während einer Debatte im Brandenburger Landtag+

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. AfD-Vize Alexander Gauland verstößt nach einem Zeitungsbericht regelmäßig gegen die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Die „Bild“-Zeitung berichtet von 54 Knöllchen im zurückliegenden Halbjahr. Es gehe um regelmäßiges Falschparken. Auch habe Gauland in den vergangenen Monaten bereits zwei Mal den Führerschein für vier Wochen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen abgegeben müssen. Er sei viel in Baden-Württemberg unterwegs gewesen, um dort seine Parteikollegen beim Wahlkampf zu unterstützen, sagte Gauland. Da habe man es eilig, da passiere so etwas schon mal, wird er weiter zitiert.

AfD-Politiker bezeichnete Verkehrspolizisten als „Knallchargen“

Gauland hatte, auf sein Falschparken angesprochen, erst vor wenigen Tagen mit abfälligen Äußerungen über Polizisten Entrüstung ausgelöst. So soll er Beamte als „Knallchargen“ verunglimpft haben. Außerdem sagt er, Parkverbote seien lässlich, „die kann man auch brechen“. Außerdem wünsche er sich, dass alle Verkehrsschilder verschwinden. Speziell die für Tempolimits. Es sei sehr unübersichtlich, wenn alle paar Meter ein neues Tempo gelte. „Das ist absurdes Zeug.“

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hatte den 75-Jährigen daraufhin daran erinnert, dass Recht und Gesetz in Deutschland für alle gelten. Für seine Äußerung hat sich Gauland inzwischen entschuldigt.

Gauland zeigt sich einsichtig – aber nur in Teilen

In der „Bild“-Zeitung kündigte der brandenburgische AfD-Fraktionschef nun an, auch weiterhin nur dann legal zu parken, wenn er einen Parkplatz finde - „aber manchmal gibt es keinen“. Ein Mitarbeiter der Brandenburger Bußgeldstelle sagte der gleichen Zeitung dazu: „Wenn jemand durch Verhalten, Äußerungen und eine Vielzahl gleichartiger Verstöße zu erkennen gibt, dass er sich nicht an Recht und Gesetz halten will, kann die Straßenverkehrsbehörde eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen und den Führerschein einziehen.“ Dies werde jetzt von Potsdams Behörden geprüft, schreibt „Bild“.

In einem MAZ-Interview erklärt ein Experte, was man über die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung, den sogenannten Idiotentest, wissen muss. Und er sagt, wie man sich darauf vorbereiten kann.

Von MAZonline mit epd

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