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Brandenburgs AfD-Vize ist die Partei zu rechts

Hubertus Rybak legt Amt nieder Brandenburgs AfD-Vize ist die Partei zu rechts

Mit Hubertus Rybak hat ein namhaftes AfD-Mitglied der Partei den Rücken gekehrt. Der Stellvertreter von Landesparteichef Alexander Gauland begründet den Schritt mit dem verstärkten Rechtskurs seiner Partei.

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Quelle: Foto: dpa

Potsdam. Die Brandenburger AfD verliert eine wichtige Führungsfigur. Der bisherige Vizelandeschef Hubertus Rybak hat sein Amt niedergelegt und die Partei verlassen. Rybak begründete den Schritt mit dem verstärkten Rechtskurs seiner Partei sowie dem Auftritt von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke unter anderem in der ARD-Sendung „Günther Jauch“.

Rybak gehörte zu den Gründungsmitgliedern der AfD Brandenburg und war Stellvertreter von Parteichef Alexander Gauland. Hauptberuflich leitet das vormalige CDU-Mitglied das Referat „Kirchen und Religionsgemeinschaften“ im Bundesinnenministerium. Aus anderen Parteien war er mit Verweis darauf wegen seines AfD-Engagements kritisiert worden. Über die Nachfolge von Rybak will die AfD auf einem Landesparteitag am 21. November entscheiden.

AfD-Landeschef Gauland bedauerte den Parteiaustritt Rybaks. „Er hat viel für die Partei geleistet, unser Programm mit erarbeitet und den Landtagswahlkampf 2014 maßgeblich mit geprägt“, sagte Gauland am Mittwoch der MAZ. „Ich muss die Entscheidung Rybaks akzeptieren, halte die Gründe dafür aber für völlig falsch“, so Gauland weiter. Er habe mit seinem „Freund Höcke“ über den Fernsehauftritt bei Jauch gesprochen. „Ich hätte mir das vielleicht auch anders gewünscht. Da kann es Differenzen in der Form geben, aber nicht in der Sache“, so Gauland. An den inhaltlichen Positionen von Höcke sei nicht zu rütteln.

Höcke war in der Sendung vor einigen Wochen wegen teils drastischer Thesen zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung von anderen Talkrunden-Teilnehmern, unter ihnen Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), scharf angegriffen worden.

Von Volkmar Krause

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