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Brandenburgs Ex-Geheimdienstchef soll aussagen

NSU-Ausschuss Brandenburgs Ex-Geheimdienstchef soll aussagen

Enttarnte V-Männer, durchgestochene Razzien, Neonazis mit Kontakten zur Bundesanwaltschaft: Der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags hat haarsträubende Details offenbart. Immer wieder fielen die Namen des V-Manns Christian K. und des ehemaligen Verfassungsschutzchefs Heiner Wegesin. Sie sollen nun vernommen werden.

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Der NSU-Ausschuss brachte bereits haarsträubende Details ans Tageslicht.

Quelle: dpa

Potsdam. Bei der nächsten Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses im Brandenburger Landtag soll der ehemalige Verfassungsschutzchef Heiner Wegesin als Zeuge vernommen werden. Das teilte die Landtagsverwaltung am Mittwoch mit. Wegesin führte den Geheimdienst von 2000 bis 2004. In seiner Amtszeit wurde gegen die „Nationale Bewegung“ wegen mehrere Brandanschläge ermittelt.

Zeugen im Ausschuss hatten wiederholt davon berichtet, dass Wegesin nicht begeistert gewesen sei, als der Generalbundesanwalt die Ermittlungen zu der Neonazi-Gruppierung übernommen hatte. Außerdem soll er sich in die Ermittlungen der Polizei eingeschaltet haben. Außerdem soll der ehemalige V-Mann Christian K. geladen werden. Er steht im Verdacht, eine geplante Razzia an die Szene verraten zu haben. Die Vernehmungen bei der Sitzung am 7. Juli werden voraussichtlich zumindest in Teilen unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt.

Von Torsten Gellner

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