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Brandenburgs Klimaschutzpläne nicht mehr erreichbar

Linke rudert zurück Brandenburgs Klimaschutzpläne nicht mehr erreichbar

Einen Rückgang von 72 Prozent beim Kohlendioxid wollte die rot-rote Koalition in Brandenburg erreichen. Davon hat man sich jetzt wohl verabschiedet. Nach entsprechenden Berichten des Wirtschaftsministerium hat dies nun auch ein Abgeordneter der Linken angedeutet.

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Quelle: picture alliance / dpa

Potsdam. Führende Linke-Politiker in Brandenburg sehen die Klimaschutzziele des Landes nach derzeitigem Stand als nicht mehr erreichbar an. „Wir verfehlen unsere eigenen, ambitionierten Klimaziele“, sagte der Abgeordnete Matthias Loehr am Montag in Potsdam.

Ursprünglich wollte Rot-Rot den Kohlendioxidausstoß bis zum Jahr 2030 um 72 Prozent senken. Realistisch sei nun ein Minus von 60 Prozent im Vergleich zu 1990, heißt es in einem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Vermerk, der von Loehr und der Fraktionsspitze unterzeichnet ist.

Bereits im Juli hatte schon das SPD-geführte Wirtschaftsministerium erklärt, die Klimaschutzziele des Landes müssten gesenkt werden. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) nannte damals gegenüber dem Spiegel als einen der Gründe, dass ein Neubau des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde mit einer Speichertechnik für Kohlendioxid nicht wie geplant umgesetzt werden konnte.

Von Rochus Görgen

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