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Brandenburg Brandenburgs Polizei macht krank
Brandenburg Brandenburgs Polizei macht krank
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16:46 10.08.2014
Polizisten in Brandenburg sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Quelle: Oliver Mehlis
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Potsdam

Die Brandenburger Polizei klagt über einen hohen Krankenstand. Im Schnitt kamen 2013 auf einen Beamten 34 Krankentage, teilte das Innenministerium in Potsdam mit. Jeden Tag hätten landesweit 700 Einsatzkräfte von insgesamt 8200 Polizisten gefehlt.

Damit liege die märkische Polizei im bundesweiten Vergleich weit vorne, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Andreas Schuster. „Ständig steigende Arbeitsverdichtung mit immer weniger Personal sind Hauptursache für den Krankenstand”, erklärte Schuster. Viele Beamte seien länger als ein halbes Jahr krank.

Schuster zufolge steigen der Druck und die Arbeitsbelastung weiter, da bis 2018 rund 600 Beamte in den Ruhestand gehen. In den kommenden zwei Jahren würden aber nur 275 Polizeianwärter eingestellt, die Ausbildungszeit dauere drei Jahre.

Daran ändere auch die zu Jahresbeginn von der Landesregierung abgeschwächte Polizeireform nichts. Wegen steigender Kriminalitätszahlen ist die Landesregierung vom ursprünglich geplanten Stellenabbau um mehr als 1000 bis 2020 abgerückt.

Bei den derzeit rund 8200 Beamten sollen bis dahin nun etwa 400 Stellen auf dann 7800 Polizisten gestrichen werden. Bereits zuvor war schon Personal abgebaut worden.

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