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Brandenburg Brandenburgs Polizei rüstet gegen Terror auf
Brandenburg Brandenburgs Polizei rüstet gegen Terror auf
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13:20 07.07.2017
Quelle: Julian Stähle (Symbolfoto)
Potsdam

Die Polizei in Brandenburg stockt ihr Anti-Terror-Dezernat auf das Doppelte auf – von derzeit 20 auf 40 Mann. Das gab die Polizei am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt. Zunächst sollen die Polizisten aus anderen Bereichen abgeordnet werden.

Dies sei notwendig wegen der stark gestiegenen Zahl von Ermittlungsverfahren gegen Terrorverdächtige im Land Brandenburg. Laut Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke laufen in dem Dezernat derzeit 23 Verfahren.

Dabei geht es unter anderem um mutmaßliche Angehörige der Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) und Al-Nusra-Front, einer zum Al-Qaida-Netzwerk gehörenden Gruppe.

Mörke betonte, die untersuchten Sachverhalte spielten meistens im Ausland, eine Bedrohung für die innere Sicherheit Brandenburgs könne aber nicht ausgeschlossen werden. „Wir wissen nicht: Sind sie mit einem Auftrag hier?“, so Mörke.

Zuletzt wurde Ende Mai ein 17-jähriger Flüchtling in Gerswalde (Uckermark) festgenommen, weil er womöglich einen Selbstmordanschlag in Berlin geplant hat.

Bundesweit bisher 41 Terrorverdächtige in U-Haft

Deutschlandweit saßen im vergangenen Jahr 41 Terrorverdächtige in U-Haft, 2015 waren es 33. Im ersten Halbjahr dieses Jahres waren es nach Informationen der „Rheinischen Post“ bereits 28. Die Zeitung beruft sich auf Zahlen des Bundesinnenministeriums.

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Von Ulrich Wangemann

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