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Brandenburgs Silvesterkarpfen war’s zu trocken

Durchschnittliche Ernte Brandenburgs Silvesterkarpfen war’s zu trocken

Brandenburgs Teichwirte blicken auf ein eher durchschnittliches Karpfen-Jahr zurück. Weil der Sommer besonders trocken war, liegt der Ertrag voraussichtlich sogar noch etwas unter dem Vorjahresergebnis. Dennoch mangelt es zu Silvester nicht am Karpfen. Inzwischen greifen aber auch viele auf anderes Festessen zurück. Nur der Fisch, der bleibt.

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Der Karpfen steht bei vielen Brandenburgern zu Silvester auf dem Tisch.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Karpfen zu Silvester: Etwa 800 Tonnen Karpfen werden in diesem Jahr in Brandenburg aus dem Wasser gezogen. Aus Sicht der Teichwirtschaft sei das Jahr damit eher durchschnittlich, berichtete das Landwirtschaftsministerium am Dienstag. Genaue Zahlen lägen noch nicht vor. Wegen des trockenen Sommers liege der Ertrag nach ersten Schätzungen knapp unter dem Vorjahresergebnis. 2014 waren rund 1000 Tonnen der besonders zu den Feiertagen begehrten Fische an Land geholt worden.

Der Preis für den Silvesterkarpfen liege mit durchschnittlich sechs Euro je Kilogramm auf Vorjahresniveau, informierte das Ministerium weiter.

Die Karpfenteichwirtschaft spielt in Brandenburg bereits seit 500 Jahren eine Rolle. Insbesondere in christlichen Fastenzeiten etablierte sich der Karpfen als Fleischersatz. Daher finden sich auch heute noch viele Teichwirtschaften in der Nähe von alten Klöstern. Ihren Ursprung nahm die Karpfenteichwirtschaft in Asien und gelangte über das Römische Reich nach Europa.

Nicht nur Karpfen wandern zu Weihnachten und Silvester in Berlin und Brandenburg in die Töpfe. Auch Fischarten wie Hecht, Zander und Aal seien nachgefragt, hieß es. Allerdings sei der Karpfen zu dieser Zeit der Klassiker. „Der Preis liegt mit durchschnittlich sechs Euro je Kilogramm auf dem Niveau des Vorjahres.“

In Brandenburg bewirtschaften 30 Betriebe im Haupterwerb knapp 4000 Hektar der einst künstlich angelegten Teichflächen. Einzelne Teiche mussten aus betriebswirtschaftlichen Gründen in den vergangenen Jahren aufgegeben werden, wie es weiter hieß.

Von MAZonline

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