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Brandenburgs Tourismusbranche im Aufwind

Große Ziele für 2017 Brandenburgs Tourismusbranche im Aufwind

Brandenburgs Tourismus boomt weiter: Über 2 Millionen Gäste kamen und auch die Zahl der Übernachtungen stieg an. Insgesamt lockte der Spreewald die meisten Gäste an. Im kommenden Jahr soll ein Thema Touristenmagnet sein, dass in der DDR „weitgehend vernachlässigt“ wurde.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Im ersten Halbjahr 2016 kamen 2,1 Millionen Gäste ins Land, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 3,1 Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,1 Prozent auf 5,6 Millionen Gäste. Durchschnittlich blieben die Touristen 2,6 Tage in der Mark.

Die beliebtesten Ziele waren den Angaben zufolge der Spreewald mit 315.000 und die Seenlandschaft Oder-Spree mit knapp 311.0000 Gästen. Jede dritte Übernachtung im Land wurde in diesen zwei Reisegebieten gebucht, hieß es.

In Nordbrandenburg zog es die meisten Touristen (235.600) in das Ruppiner Seenland. Die wenigsten Übernachtungsgäste gab es im Elster-Elbe-Land mit 25.500. Die Landeshauptstadt Potsdam verzeichnete knapp 217.000 Gäste.

Ende Juni verfügte die Mark den Angaben zufolge über 1.479 geöffnete Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten. Dazu kamen 169 geöffnete Campingplätze. Für 2017 erwartet das Bundesland weiter steigende Gästezahlen auch wegen der Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläum unter anderem mit Kirchentagen in Berlin, Potsdam und Wittenberg.

Stationen der Reformation

Mit Stationen der Reformation will Brandenburg zum “Lutherjahr 2017“ um Gäste werben. “Ich setzte auch darauf, dass dieser Teil der Landesgeschichte, der in DDR-Zeiten weitgehend vernachlässigt wurde, wieder stärker in das Bewusstsein unserer Bürger rückt“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch in Jüterbog (Teltow-Fläming).

Dort besichtigte der Regierungschef die Nikolaikirche, wo Luthers Widersacher, der Ablass-Verkäufer Johann Tetzel der Überlieferung nach Predigten hielt. Zwei Jahre später predigte dort Thomas Müntzer die Reformation.

Mit einer Ausstellung unter dem Tiel “Tetzel - Ablass - Fegefeuer“ erinnert Jüterbog im kommenden Jahr an die bewegten Jahre der Reformation. Im Kulturquartier Mönchenkloster ist auch ein originaler Ablassbrief zu sehen.

Weitere Stationen der Reformationsgeschichte sind Herzberg (Elbe-Elster), das sich nach Besuchen von Luther und Melanchthon schnell zur Reformation bekannte und Mühlberg an der Elbe. Der Sieg Kaiser Karl V. über den Schmalkaldischen Bund protestantischer Fürsten in der Schlacht bei Mühlberg 1547 gilt als ein Schlüsselereignis der Reformation.

Denkmaltag in Brandenburg

Zum “Tag des offenen Denkmals“ am 11. September können die Brandenburger etwa 450 historische Baudenkmäler, Parks und archäologische Stätten besichtigen. Bundesweit öffnen nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn mehr als 8000 Denkmäler ihre Türen für neugierige Besucher. Zu den geöffneten Attraktionen in der Mark zählen etwa das Gasometer “Blaues Wunder“ in Bernau (Barnim), das Schloss Blankensee in Trebbin (Teltow-Fläming) und die Freimaurerloge Zum Leoparden in Luckau (Dahme-Spreewald). Bundesweit kamen im vorigen Jahr rund vier Millionen Besucher zu den Aktionen.

Von MAZonline

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