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Brandenburg Braunkohle-Gegnerin Frau Y. geht in Berufung
Brandenburg Braunkohle-Gegnerin Frau Y. geht in Berufung
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15:44 13.06.2016
Braunkohle-Protest zu Pfingsten in der Lausitz. Quelle: dpa
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Cottbus

Im „Rumpelstilzchen-Prozess“ gegen eine Braunkohle-Gegnerin, die den Behörden ihren Namen nicht nennen will, hat die Verurteilte Berufung eingelegt. Das Amtsgericht in Cottbus will den Vorgang im Laufe der Woche an das Landgericht zur Entscheidung weitergeben, wie dessen Sprecher am Montag sagte.

Die Frau war am vergangenen Donnerstag zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil sie nach Ansicht des Gerichts bei einer Gleisblockade im Lausitzer Braunkohlerevier an den Pfingsttagen einen Polizisten verletzt hatte. Das Gericht hatte es als erwiesen angesehen, dass die Angeklagte an Pfingsten bei der Protest-Aktion dabei war und sich gegen die Polizei wehrte, als diese eingriff.

Schon bei ihrer Festnahme vor einem Monat hatte die junge Frau ihre Personalien verschwiegen und sitzt seither wegen Fluchtgefahr in Haft. Auch in der Verhandlung hatte sie ihren Namen und ihre Adresse nicht preisgegeben. Sie sagte lediglich, dass sie 19 Jahre alt sei. Um die Frau auf der Anklagebank zu identifizieren, hatte das Gericht zum Abgleich Fotos genutzt, die nach der Festnahme gemacht worden waren. Zudem bestätigten zwei Polizisten, dass es sich um die Richtige handele. Die junge Frau war wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verurteilt worden.

Von dpa

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