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Brandenburg Braunkohle-Tagebau wird nicht erweitert
Brandenburg Braunkohle-Tagebau wird nicht erweitert
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21:55 30.03.2017
Quelle: dpa
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Cottbus

Der neue Lausitzer Tagebau-Betreiber Leag dampft frühere Grubenausbau-Pläne des Ex-Eigentümers Vattenfall deutlich ein. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Cottbus mit. Geplant sei, die Grube Nochten in Sachsen um ein Sonderfeld zu erweitern - etwa 200 Einwohner wären von einer Umsiedlung betroffen. Vom Aufschluss eines neuen Tagebaus im Gebiet Jänschwalde in Südbrandenburg sieht das Unternehmen komplett ab.

Leag will sich darüber hinaus eine Investitionsentscheidung über den Ausbau des brandenburgischen Tagebaus Welzow-Süd noch offen halten und diese bis spätestens 2020 treffen, wie es weiter hieß.

Das Unternehmen rückt damit deutlich von einstigen Plänen des Ex-Eigentümers Vattenfall zum Ausbau des Reviers ab. Diese hätten stärkere landschaftliche Einschnitte gebracht und mehr Umsiedlungen bedeutet - insgesamt rund 3400 Einwohner wären betroffen gewesen.

Leag ist seit Herbst 2016 der Betreiber des zweitgrößten Braunkohlereviers in Deutschland. Insgesamt vier Gruben liegen in Brandenburg und Sachsen, hinzu kommen mehrere Braunkohlekraftwerke.

Der schwedische Staatskonzern Vattenfall wollte die Sparte abstoßen, auch um sich stärker auf erneuerbare Energien zu konzentrieren. Leag ist Teil des tschechischen EPH-Konzerns. Dieser ist auch Besitzer des Bergbauunternehmens Mibrag mit Sitz in Zeitz (Sachsen-Anhalt). Bei Leag arbeiten rund 8000 Menschen.

Von dpa

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