Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Bundeshilfe für Blindgänger-Kosten möglich
Brandenburg Bundeshilfe für Blindgänger-Kosten möglich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:36 05.07.2015
Ein Blindgänger in Potsdam. Quelle: Bernd Gartenschläger
Anzeige
Potsdam

Im jahrelangen Streit um die immensen Kosten durch die Bombenbelastung in Brandenburg steht ein Durchbruch bevor.“Es ist eine Fondslösung zur Mitfinanzierung im Gespräch“, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. „Ein Ergebnis war noch nie so greifbar wie heute. Vielleicht sagt der Bund schon in einem viertel Jahr: Wir beteiligen uns.“

Der Bund hatte eine finanzielle Beteiligung an der Beräumung alliierter Weltkriegsmunition bislang strikt abgelehnt. Mehrere Bundesratsinitiativen zu dem Thema waren an der Blockadehaltung des Bundes gescheitert. Der Bund kommt nur für die Beseitigung von Reichskriegsmunition auf. Fliegerbomben und Granaten der Engländer oder Amerikaner müssen dagegen mit Landesmitteln entschärft werden und machen in Brandenburg den weitaus größeren Teil aus.

Das hochbelastete Land Brandenburg hat dafür bislang fast 350 Millionen Euro ausgegeben, hinzu kommen immense Kosten der Kommunen. Die Idee eines Hilfsfonds, dessen Volumen noch unklar ist, ist laut Schröter bei Haushaltspolitikern der CDU/CSU-Fraktion auf Interesse gestoßen.

Eine im vergangenen Dezember von Brandenburg erfolgreich eingebrachte Bundesratsinitiative dürfte dagegen im Bundestag keine Mehrheit finden, sagte er.

Brandenburg am stärksten betroffen

360 267 Hektar sind in Brandenburg mit Kampfmitteln aus Kriegszeiten belastet. Das ist bundesweit die größte Fläche im Ländervergleich.

Am meisten betroffen sind die Regionen entlang der 1. und 2. Hauptkampflinie entlang der Oder sowie des Kessels von Halbe und das Umland Berlins.

Belastet sind Oranienburg, Potsdam, Brandenburg und Neuruppin.

Nach einer Aufstellung des Bundestags sind fast alle Bundesländer betroffen.

Etwa 48 Prozent der Luftangriffe haben sich auf Nordrhein-Westfalenkonzentriert. In Thüringen liegen am Weimarer Ettersberg

Von Torsten Gellner

Brandenburg Windkraftanlagen in Brandenburg - Kampf gegen Windräder in Häusernähe

Windräder sind ein heikles Thema. Für viele hört der Spaß schon auf, wenn man sie am Horizont sieht. was aber, wenn die Anlagen ganz nah am eigenen Zuhause stehen? Eine Initiative hat Unterschriften gesammelt, damit der Mindestabstand zwischen Haus und Maschine doppelt so groß wird als die bisherige Weite.

02.07.2015
Brandenburg Brandenburg feiert seine ersten 25 Jahre - Video: Sommerfest der Landesregierung

Bestes Wetter und gut gelaunte Prominenz: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke bat Mittwochabend zum Sommerfest nach Potsdam. Zum Feiern gibt’s dieses Jahr einen wirklich guten Grund: 25 Jahre Brandenburg. Die MAZ war mit der Kamera dabei. Hier das Video.

02.07.2015

In Potsdam laufen ab sofort alle Fäden zusammen: Das neue Einsatz- und Lagezentrum der Polizei nimmt sämtliche Notrufe entgegen und koordiniert die Einsätze. Gut fünf Millionen Euro hat das Land investiert. Am Mittwoch wurde die Leitstelle vom neuen Polizeipräsidenten Hans-Jürgen Mörke eingeweiht.

04.07.2015
Anzeige