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Bundeskanzlerin in Wittenberge

Gespräche mit Helfern im Hochwassergebiet Bundeskanzlerin in Wittenberge

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Besuch im Hochwassergebiet in Brandenburg die Leistung der Helfer im Kampf gegen die Fluten gelobt.

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Der Bürgermeister von Wittenberge, Oliver Hermann (l-r) berichtet der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Ministerpräsident vom Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD) über die aktuelle Lage in Witenberge.

Quelle: dpa

WITTENBERGE. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Montag ein Bild von der Hochwassersituation im Norden Brandenburgs verschafft. Merkel war mit einem Hubschrauber in Wittenberge gelandet und ließ sich zunächst in der Feuerwache über die Prognosen und die Vorbereitungen auf die Flut in der Region informieren.

In Wittenberge wird am Dienstag die Flutwelle der Elbe erwartet. Unklar war zunächst noch, wie sich ein Dammbruch in Sachsen-Anhalt in der Nacht zum Montag auf die Prignitz auswirken wird. Anschließend wollte Merkel den zentralen Füllplatz für Sandsäcke an der Elbe besuchen. Begleitet wird die Kanzlerin unter anderem von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD).

In der Region bereiten sich seit Tagen Hunderte Helfer auf die Flutwelle vor. Die Überflutung wird für Dienstagmittag erwartet. Nach Berechnungen der Behörden könnte ein historischer Höchstwert von 8,20 Meter erreicht werden. Prognosen sind jedoch schwer. Am Montagmorgen lag der Wasserspiegel mit 7,78 Meter weit über der Rekordmarke von 1880 (7,44 Meter).

Um die Deiche abzusichern, sind allein in der Prignitz bis zum Montag eine Million Sandsäcke befüllt und eingesetzt worden. Am Sonntagabend sei den Helfern jedoch der Nachschub in Wittenberge ausgegangen, teilte Prignitz-Landrat Hans Lange (CDU) mit. Daraufhin habe sich Landesinnenminister Dietmar Woidke (SPD) persönlich ans Telefon gesetzt und neue Säcke geordert, sagte Lange in Perleberg. Am Montagmorgen seien dann weitere 300.000 Sandsäcke geliefert worden.

Zur Entlastung der Region war am Sonntag mit der Flutung der Polder begonnen worden. Aktuell hat die Situation daraufhin etwas entspannt. (dpa)

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