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Bundeswehr hilft Flüchtlingen in Brandenburg

Betten werden knapp Bundeswehr hilft Flüchtlingen in Brandenburg

Angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen erhält Brandenburg nach Angaben des Innenministeriums von der Bundeswehr Zelte für die Unterbringung der Menschen. Es gebe eine mündliche Zusage, sagte ein Ministeriumssprecher. In Brandenburg sind bereits in Eisenhüttenstadt Flüchtlinge in Zelten untergebracht.

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Zelte für Flüchlinge.

Quelle: dpa

Potsdam. Brandenburg erhält angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen nach Angaben des Innenministeriums von der Bundeswehr Zelte für die Unterbringung der Menschen. Es gebe eine mündliche Zusage, sagte ein Ministeriumssprecher am Sonntag. Über die Anzahl konnte er noch keine Angaben machen. Sobald die Übereinkunft schriftlich vorliege, werde beraten, wo die Zelte eingesetzt werden sollen.

Der Sprecher betonte zugleich, mit den Zelten werde erst einmal nur “Zeit gekauft“. Bis Mitte Oktober müssten winterfeste Unterkünfte zur Verfügung stehen. Diese müssten dann auch beheizbar seien.

In Brandenburg sind bereits Flüchtlinge in Zelten untergebracht. Ende dieser Woche zogen erste Asylbewerber in die inzwischen zweite Zeltstadt der Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree). Das aus Platznot errichtete Notquartier der Zentralen Ausländerbehörde steht auf einem Gelände der Bundespolizei und bietet Platz für bis zu 500 Asylbewerber.

Die Erstaufnahmestelle ist schon seit längerem überfüllt. Auf dem dortigen Gelände steht bereits eine Zeltstadt. Die Flüchtlinge bleiben nur übergangsweise in Eisenhüttenstadt. Wenn sie einen Asylantrag gestellt haben, werden sie auf Landkreise und Kommunen verteilt.

Aktuell leben in der Erstaufnahmestelle mit allen Außenstellen und Notquartieren mehr als 2000 Asylbewerber. Die Kapazität sei auf insgesamt annähernd 3000 Plätze aufgestockt worden. Bis zum Jahresende rechnet Brandenburg nach jetzigem Stand mit bis zu 14 000 Flüchtlingen. Als erster Landkreis hatte Potsdam-Mittelmark jüngst angekündigt, Flüchtlinge in Zelten unterzubringen.

Die Brandenburger Grünen fordern unterdessen bessere Möglichkeiten für Flüchtlinge, ein Konto zu eröffnen. „Flüchtlinge und Geduldete können gar nicht am Leben teilnehmen und auch keine Arbeit aufnehmen, wenn sie nicht mal ein Konto haben“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Landtagsfraktion, Ursula Nonnemacher, im rbb-Sommerinterview von “Brandenburg aktuell“.

Von MAZonline

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