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Brandenburg „Burglind“, der erste Sturm des Jahres
Brandenburg „Burglind“, der erste Sturm des Jahres
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12:17 03.01.2018
Wolken ziehen am 03.01.2018 in Köln (Nordrhein-Westfalen) über den Hauptbahnhof. Sturmtief «Burglind» hat für Ausfälle im Bahnverkehr gesorgt. Quelle: dpa
Düsseldorf, Offenbach, Potsdam

Orkanartige Böen sind am Mittwochmorgen mit mehr als 120 Kilometern pro Stunde über den Westen Deutschlands gefegt. In Nordrhein-Westfalen kam es zu vielen Verkehrsbehinderungen durch Tief „Burglind“. Laut Polizei standen etwa Straßen in Essen und Mülheim unter Wasser, Gegenstände flogen umher. Ein umgestürzter Baum blockierte die wichtige Regionalbahnlinie zwischen Aachen und Düsseldorf. Auch auf den Autobahnen A44 zwischen Jülich und Aldenhoven und auf der A59 bei Duisburg kam es laut WDR und Radio Duisburg zu Behinderungen. Auf der A44 stürzte ein Hochsitz auf die Fahrbahn. Die Polizei in NRW bat Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren.

In Berlin-Neukölln sorgte ein umgestürzter Baum für einen Feuerwehreinsatz. Der Baum krachte in der Lahnstraße auf ein Auto, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand.

> Sturm „Burglind“ fegt über Deutschland

Auf einer Anzeigetafel im Hauptbahnhof in Köln (Nordrhein-Westfalen) werden am 03.01.2018 Zugausfälle und Verspätungen angezeigt. Dafür sorgt Sturmtief „Burglind“. Quelle: dpa

Unwetterwarnung für den Südwesten Deutschlands

Eine Kaltfront mit heftigen Winden, kräftigem Regen und möglichen kurzen Gewittern zieht vom Westen aus über Deutschland. Ab vier Uhr waren auch im Saarland und Rheinland-Pfalz orkanartige Böen zu erwarten. Seit dem frühen Morgen gibt es für weite Teile im Südwesten des Landes eine amtliche Unwetterwarnung. Der Wind dürfte laut DWD Spitzengeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 Stundenkilometern erreichen. Die Unwettergefahr nehme im Laufe des Vormittags vom Westen aus ab, so der Meteorologe. An der Nordseeküste könne es am späten Vormittag orkanartige Böen geben.

Das Tief „Burglind“ bringt Deutschland im Januar Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern, heftige Regenfällen und Gewitter. Im Westen wurden zahlreiche Straßen überschwemmt, umgestürzte Bäume behinderten den Straßen- und Zugverkehr.

In Brandenburg viel Regen und stürmische Böen

Für Brandenburg ist heute voraussichtlich keine Unwetterwarnung zu erwarten. Doch treten insbesondere in Verbindung mit Schauern einzelne Windböen bis 60 km/h aus südlichen Richtungen auf. In den Abendstunden nimmt die Windgeschwindigkeit allgemein zu, vereinzelt muss mit Sturmböen bis 80 km/h aus West gerechnet werden. In den kommenden Tagen lässt der Wind nach, es bleibt jedoch regnerisch.

> Wetteraussichten

Von Tom Nebe, Torsten Holtz, MAZonline

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