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Brandenburg CDU-Chef wirbt für Austausch mit Israel
Brandenburg CDU-Chef wirbt für Austausch mit Israel
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18:36 28.01.2019
Brandenburgs CDU-Landes- und Fraktionschef Ingo Senftleben besucht Israel, hier mit seinem Paten-Esel "Mory" in Jerusalem. Quelle: privat
Jerusalem/Potsdam

Der Landes- und Fraktionschef der brandenburgischen CDU, Ingo Senftleben, will den kulturellen Austausch von Jugendlichen aus Brandenburg und Israel neu beleben. Es gebe großes Interesse vor allem von Studenten, Brandenburg kennen zu lernen, sagte Senftleben in Jerusalem. Der CDU-Chef weilt zu einem fünftägigen Besuch in Israel, der am Dienstag zu Ende geht. Er traf junge Studenten, die er zum Austausch nach Brandenburg einlud. Gute Beziehungen würden von kontinuierlichen Begegnungen und gemeinsamen Projekten leben, sagte er.

Es ist nach 2017 die zweite Reise des Oppositionschefs im märkischen Landtag nach Israel. Damals besuchte er Unternehmen, vor allem Start-Ups. Diesmal standen der Jugendaustausch sowie Kultur und Kunst im Mittelpunkt.

Senftleben war auch in den palästinensischen Autonomiegebieten unterwegs und traf Studenten der Filmwirtschaft in Bethlehem. Er sagte zu, für das studentische Filmfestival, das Arbeiten von Studenten präsentiert, einen Sonderpreis zu stiften. Über die Höhe werde noch verhandelt. Die Studenten der Hochschule in Bethlehem hätten zudem Interesse geäußert, mit der Filmhochschule in Potsdam in Kontakt zu treten, sagte er. „Mir ist es wichtig, die vormals guten kulturellen Beziehungen Brandenburgs in der Region wieder mit Leben zu erfüllen.“

Wie schon im Mai 2017 besuchte er seinen Paten-Esel Mory in Jerusalem. Das Tier hilft bei der Therapie von durch Krieg und Gewalt traumatisierten Kindern. Etwa 40 Kinder pro Woche nehmen an den Therapiestunden in der Begegnungsstätte „Ein Yael“ teil. Diesen Ort besuchen den Angaben zufolge jedes Jahr rund 30.000 jüdische und arabische Kinder. Senftleben unterstützt das Therapie-Projekt mit seinem Paten-Esel in Form einer privaten Spende über jährlich 500 Euro, wie er hervorhob.

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Sonntag hatte er im „Wald der deutschen Länder“ einen Baum gepflanzt. Ihm gelte das als Zeichen von Erinnerung und Freundschaft gleichermaßen, so Senftleben. Es müsse neu aufkommendem Rassenhass und Antisemitismus entschlossen und ohne Abstriche entgegengetreten werden, sagt er: „Freundschaft und Verbundenheit zwischen den Völkern sind der sicherste Garant für Frieden.“

Von Igor Göldner

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