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DIW-Studie: Ostdeutsche glücklich wie nie

Datenerhebung widerlegt Klischee vom „Jammer-Ossi“ DIW-Studie: Ostdeutsche glücklich wie nie

„Jammer-Ossis“? Von wegen: Die Ostdeutschen sind deutlich zufriedener als 1991. Das geht aus einer Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor. Der Abstand zur Zufriedenheit von Westdeutschen ist noch vorhanden, hat sich aber maßgeblich verringert. Institutsdirektor Jürgen Schupp erklärt, warum.

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Ein Instrument der DIW-Studie ist eine Glücksskala von 0 bis 10. Insgesamt sind die Deutschen recht zufrieden, der Wert liegt über der 7.

Quelle: Michaela Grimm

Potsdam. Die Menschen in Ostdeutschland sind so zufrieden mit ihrem Leben wie nie zuvor seit der Wende. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die am Freitag vorgestellt wurde, relativiert damit das alte Klischee vom „Jammer-Ossi“. Im Schnitt liegen die ostdeutschen Befragten auf der Glücks-Skala von 0 bis 10 bei einem Wert von rund 7,35.

Zwar rangieren sie damit noch immer unter dem Durchschnitt der westdeutschen Befragten, der bei knapp 7,6 liegt. „So ernüchternd es ist, dass es ihn immer noch gibt: Der Abstand zwischen Ost und West hat sich über die Jahre maßgeblich verringert und ist so niedrig wie noch nie“, sagt Jürgen Schupp, Direktor der DIW-Langzeitstudie „Sozio-oekonomisches Panel“. Der Anstieg gehe vor allem auf den „Aufholprozess in Ostdeutschland“ zurück.

1991 lag die mittlere Lebenszufriedenheit der Ostdeutschen noch bei einem Wert von 6,3.

Von dpa

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