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Dank Mediabox macht das Warten Spaß

MAZ-Nachrichten auf dem Bildschirm Dank Mediabox macht das Warten Spaß

Mehrere Geschäfte in Kyritz sind jetzt mit einem Bildschirm ausgestattet, über den lokale, aber auch überregionale Nachrichten sowie Produktinfos gezeigt werden. Die MAZ-Mediabox macht’s möglich. Und die Händler steigern ganz nebenbei ihre Umsätze.

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 Kunden der Bäckerei „Armster“ in der Edeka-Filiale sind bestens informiert.
 

Quelle: Matthias Anke

Kyritz.  Der „Uhren-Etter“ geht mit der Zeit. In diesem Fachgeschäft an der Hamburger Straße, der Einkaufsmeile in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin), bekommen Kunden jetzt nicht mehr nur modernen Schmuck oder feinste Chronographen, sondern – ganz nebenbei – tagesaktuelle Nachrichten aus der Region. „Wenn jemand wegen einer kleinen Reparatur oder eines Batteriewechsels warten muss, braucht er sich hier also nicht zu langweilen“, sagt Olaf Etter.

Der Uhren- und Schmuckhändler verweist auf seinen neuerdings hinter der Kasse an der Wand hängenden Flachbildschirm. Zu sehen sind neben den lokalen auch überregionale Nachrichten und dazwischen Bilder von Etters Angeboten. Da funkelt plötzlich auch das Bild einer Harley über den Bildschirm. „Meine Maschine“, sagt Etter und grinst mit Blick auf sein Regal mit dem Biker-Schmuck. Motorradfans aus allen Himmelsrichtungen kommen deshalb zu ihm.

Etter ist einer der ersten Geschäftsleute, in deren Räumen die MAZ-Mediabox im Einsatz ist. Diese Technik macht’s möglich: Sie ist mit dem Internet verbunden, um die regionalen Nachrichten der Märkischen Allgemeinen Zeitung und überregionale Informationen des Fernsehsenders N24 aktuell zu zeigen. Die Werbung in eigener Sache stellte Etter selbst dazu. „War kinderleicht“, sagt er. Und wenn er wollte, könnte er jetzt auch „die passende Krawatte zur neuen Uhr“ empfehlen mit dem Hinweis auf die benachbarte Herrenboutique.

 Dort legt Rolf Eggeling gerade Pullover auf Kante. Auch in seinem Herrenladen müssen wartende Kunden nicht länger ein Loch in die Luft gucken – dank des Bildschirms mit der Mediabox. „Ich bin gerade dabei, meine Werbung einzufügen“, sagt Eggeling. Die Nachrichtenschleife hat er bereits aktiviert. Neben den N24-Infos aus aller Welt sind die Schlagzeilen regionaler MAZ-Texte zu sehen, die am nächsten Tag in der gedruckten Version der Lokalausgabe stehen.

Rolf Eggeling, Herrenausstatter aus Kyritz

Rolf Eggeling, Herrenausstatter aus Kyritz.

Quelle: Matthias Anke

Aus Wartehallen von Flughäfen sind solche Kommunikationskanäle bekannt, jetzt können Geschäfte oder Arztpraxen, Kanzleien und Kantinen auf die unterhaltsame und informative Technik zurückgreifen. Gerade auch für sie wurde die Mediabox entwickelt von der Madsack-Mediengruppe, der Her­ausgeberin der Märkischen Allgemeinen Zeitung, und Heinekingmedia. Diese innovative Firma aus Landesbergen bei Nienburg ist auf dem Wachstumsmarkt des sogenannten „Digital Signage“ ein führender Anbieter.

 „Durch den Wechsel der Inhalte wird die Aufmerksamkeit deutlich erhöht“, erklärt Felix Meumann, Projektmanager bei der Madsack-Mediengruppe und Experte für die MAZ-Mediabox. Der Kunde fühlt sich in der Wartezeit unterhalten und erhält gleichzeitig einen positiven Eindruck vom Unternehmen, sagt Meumann. Laufe dagegen auf dem Bildschirm nur eine Nachrichtensendung ohne Ton im Hintergrund, wendeten sich Kunden gelangweilt ab. Damit wäre auch der Unterhaltungseffekt verpufft. Der Mix aus Nachrichten und Werbung aber halte nicht nur die Kunden bei Laune, auch die Unternehmen profitieren – und zwar erheblich: Eine Studie hat nachgewiesen, dass 40 Prozent aller Kaufentscheidungen im Geschäft getroffen werden. Dabei lässt sich der Umsatz von beworbenen Produkten im Laden um 33 Prozent steigern.

Auspacken, anstecken – schon läuft es

Die MAZ-Mediabox
kostet im Ratenkauf ab 29,90 Euro* pro Monat. Nach 36 Monaten ist sie bezahlt.
Die MAZ-Mediabox können Kunden für 969,90 Euro* aber auch sofort kaufen und so 10% sparen.
Erst nach drei Jahren wird dann wieder eine monatliche Gebühr von 14,95 Euro* für die Nachrichten und die Nutzung der technischen Plattform erhoben.

Als betriebsbereiter Mini-PC
kann die Mediabox an vorhandene Bildschirme angeschlossen werden.
Alternativ können Kunden auch unterschiedlich große Bildschirme mit bereits integrierter Technik bestellen.

Für den Einsatz
der MAZ-Mediabox benötigen Kunden keine besonderen technischen Kenntnisse und Voraussetzungen.
Lediglich ein Strom- und ein Internetanschluss müssen vorhanden sein. Das Gerät ist via LAN oder WLAN mit dem Web verbunden.

Über eine Internetplattform
steuern die Kunden selbst, wie viele Nachrichten und Eigenwerbung sie senden.
Mit der einfach gestalteten Oberfläche können Firmen auch ihre eigene Werbung gestalten und selbst einspielen.
So können Geschäftsinhaber beispielsweise ihre aktuellen Angebote und Aktionen bewerben oder Veranstaltungen ankündigen.

Aus 11 lokalen Kanälen
kann man sich ein eigenes Programm aus den Angeboten der MAZ zusammenstellen.
Darüber hinaus stehen neun Kanäle von N24 wie Sport, Auto, Wirtschaft oder Leute sowie das lokale und nationale Wetter zur Verfügung.

Weitere Infos : www.MAZ-Mediabox.de und per Telefon unter: 0331/28 40 455

*zzgl. Mwst.

Die MAZ-Mediabox eignet sich deshalb gerade auch für kleine Firmen wie Friseursalons und Cafés, aber auch für große Unternehmen wie Autohäuser und Supermärkte und zudem selbst für öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen vom Rathaus bis zur Landkreisverwaltung und dem Arbeitsamt. Sie alle haben eine hohe Besucherfrequenz. Menschen kommen jeden Tag — und müssen oft erst einmal ein Weilchen ausharren.

 „Hier sitzen hin und wieder Männer nach ihrem Einkauf im Baumarkt nebenan und warten auf ihre Frauen“, sagt Jenny Schattschneider. Sie ist Verkaufsleiterin für die Bäckereikette „Armster“, die in Kyritz eine Filiale im Edeka-Markt betreibt samt Mini-Café. „Wenn die Kunden dort drüben an der Kasse anstehen, schauen sie schon interessiert herüber. Und seitdem wir den Bildschirm hier hängen haben, setzen sich die meisten gerne auf die Plätze, von wo aus man eine gute Sicht darauf hat.“

Von Matthias Anke

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