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Das beste Plakat gegen Komasaufen

Wettbewerb „Bunt statt blau“ Das beste Plakat gegen Komasaufen

Ein Krankenwagen, in den eine Bahre mit einem Menschen geschoben wird, im Vordergrund leere Bierflaschen, darüber die Mahnung “Lass die Party nicht so enden“: Mit diesem Plakat haben Schüler aus Eberswalde (Barnim) den Brandenburg-Entscheid der bundesweiten Aktion „Bunt statt blau“ gewonnen.

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Das Siegerplakat aus Brandenburg zu der Kampagne „bunt statt blau“.

Quelle: DAK

Potsdam. „Bunt statt blau“: Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit knapp 7.000 Schüler Kunstwerke gegen das Komasaufen. Das beste Plakat aus Brandenburg ist eine Teamarbeit der Zehntklässler Marius Manske und Alexander Lehmann der Oberbarnim-Oberschule in Eberswalde (Barnim). Am Freitag wurden sie als Landessieger von Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) in Potsdam geehrt.

Von links nach rechts

Von links nach rechts: Ralf Seifert DAK Regionalchef Brandenburg, Marius Manske 16 Jahre, Diana Golze Gesundheitsministerin, Alexander Lehmann 15 Jahre, Heiko Schübler DAK-Eberswalde, Reinhard Wienke (Lehrer der beiden Gewinner)

Quelle: DAK

„Lass die Party nicht so enden“

Das diesjährige Siegerplakat zeigt schonungslos, wo eine Party nicht enden sollte: Es zeigt einen Krankenwagen, in den gerade ein Mensch auf einer Bahre hineingeschoben wird. Im Bildvordergrund stehen leere Bierflaschen. Darüber steht die Mahnung: „Lass die Party nicht so enden.“

Preisträger aus Kleinmachnow, Königs Wusterhausen und Cottbus

Den zweiten Platz belegten Fabienne Mansfeld und Viktoria Eiternick aus der zwölften Klasse der Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark). Dritte wurde Annegrit Hübner (15) aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald). Der Sonderpreis für jüngere Teilnehmer ging an die 13-jährige Luise Vogel aus Cottbus.

Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler und der Band „Luxuslärm“ die Bundesgewinner 2016.

Die Aktion soll jungen Menschen helfen, über die Gefahren des Alkoholkonsums nachzudenken. Partner der Aktion ist die DAK-Gesundheit. „Schüler sind die besten Botschafter im Kampf gegen das Rauschtrinken“, sagte DAK-Sprecher Stefan Poetig.

Zahl der Komasäufer rückläufig

Die Zahl der jungen Komasäufer ist in Brandenburg weiter rückläufig. Vor zehn Jahren gaben laut Sozialministerium noch acht Prozent der Jungen und drei Prozent der Mädchen in Brandenburg an, sich an mehr als zehn Tagen im Monat zu betrinken. In der jüngsten Befragung habe sich der Anteil bei den Jungen auf drei und bei den Mädchen auf 1,6 Prozent verringert.

In Brandenburg kamen 2014 nach bislang vorliegenden Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit 319 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das waren 5,6 Prozent weniger Fälle als 2013. Einen besonders starken Rückgang (um 10,3 Prozent) gab es bei den männlichen Jugendlichen.

Von MAZonline

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