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Brandenburg Windelkarton oder Ikea-Tüte?
Brandenburg Windelkarton oder Ikea-Tüte?
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09:23 08.03.2018
XXL-Windelkartons sind praktisch – vor allem, um nicht mehr benötigte Babyartikel schnell wieder loszuwerden. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

Junge Eltern sind nett zueinander. Sie lächeln einander an, wenn sie morgens um acht endlose Runden mit dem Kinderwagen drehen, weil der Nachwuchs nur im Wagen schlafen will. Sie tauschen in den Wickelräumen der Einkaufscenter Feuchttücher und Windeln aus, als wären es Panini-Sticker. Und sie geben mit endloser Freude Babykleidung weiter.

Es gibt genau zwei Einheiten, in denen die Übergabe gebrauchter Strampler, Höschen und Mützen stattfindet: Windelkartons und blaue Ikea-Tüten. Schon im sechsten Schwangerschaftsmonat stapelten sich in unserer Wohnung winzigkleine Bodies; unser Sohn hatte zudem schon lange vor seiner Geburt zwei sehr schicke Badehosen.

MAZ-Serie „Das verflixte erste Jahr“

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– Folge 1: Ratschlag gefällig? Nein, danke!

Diese Freigiebigkeit kann etwas absonderliche Züge annehmen. Denn die Zahl der Kleidung potenziert sich. Schließlich kauft jedes Eltern- und Großelternteam noch etwas Neues für den neuen Menschen. Ist man das dritte oder vierte oder achte Paar im Bekanntenkreis, das ein Baby erwartet, dann ist man auch das dritte, vierte oder achte Paar, in dessen Wohnung die Windelkartons und Möbelhaustüten landen. In unserem Fall hieß das, dass wir stolze Besitzer von genau 31 Erstlingsmützchen waren. Und auch 24 Hosen in Größe 56 lagen in der Kommode, als wir Eltern wurden.

Normalzustand im Baby-Haushalt: Alle Klamotten in x-facher Ausführung. Quelle: Friedrich Bungert

Unser Sohn hat übrigens normgemäß nur einen Kopf, wir ziehen ihm für gewöhnlich auch nur eine Hose an. Da er schnell wächst, trug er die meisten der gebrauchten Sachen nie. Aber das macht gar nichts, mittlerweile sind bereits stapelweise sehr niedlicher Mini-Klamotten weitergegeben, an das nächste Elternpaar. Natürlich stilecht in einer sehr großen, blauen Plastiktasche.

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Von Saskia Kirf

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