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Das halten MAZ-Leser vom Leinenzwang

Debatte nach MAZ-Artikel Das halten MAZ-Leser vom Leinenzwang

Sollen sich Hunde auch im Wald ohne Leine bewegen dürfen? Diese Frage bewegt viele MAZ-Leser. In der heutigen Montag-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen haben wir über eine Hundezüchterin berichtet, die sich gegen den Leinenzwang wehrt. Auf Facebook wurde kontrovers über den Leinenzwang diskutiert. Hier fassen wir die Diskussion zusammen.

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Quelle: Marotzke

Potsdam. Der Leinenzwang ist ein Reizthema. Nicht nur unter Hundefreunden. Am Dienstag haben wir über eine Frau berichtet, die sich mit einer Onlinepetition dafür einsetzt, dass der Leinenzwang für Hunde abgeschafft wird – wenn sie im Wald unterwegs sind.

Fast 1700 Menschen (Stand Dienstagmittag) unterstützen diese Forderung. Der Artikel über die Frau aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat unter MAZ-Lesern für hitzige Diskussionen gesorgt. Auf der MAZ-Facebookseite ist viel über das Thema diskutiert worden. Wir fassen die Diskussion zusammen.

Ist der Leinenzwang für Hunde sinnvoll

Ist der Leinenzwang für Hunde bei Waldspaziergängen sinnvoll

Dagmar Lucka schreibt, dass sie den Leinenzwang gut findet, viele Hundehalter hätten ihre Tiere nicht im Griff. Gleichzeitig schränkt sie aber ein, dass es auch Plätze für Hunde geben muss, wo sie sich frei bewegen können.

Auch Frank Nadine ist für den Leinenzwang im Wald. Dort ziehe sich schließlich das Wild zurück, „diese Ruhestätte sollten alle Hundebesitzer akzeptieren.“ Auch er schlägt Hundespielwiesen vor, wo es keinen Leinenzwang geben soll.

Susann Plath findet, dass es überall Leinenzwang geben sollte. Schließlich könne man nie wissen, ob ein Hund gefährlich ist oder nicht. Oft heiße es, der Hunde tue nichts. „Und wenn doch? Will keiner was gesehen und gehört haben. Spricht man die Leute auf die Leinenpflicht an, wird man angepöbelt und beleidigt“, schreibt sie weiter.

Anette Seiler schlägt einen Kompromiss vor. „Ich finde jeder Hundehalter sollte selbst einschätzen können ob er seinen Hund ohne Leine laufen lassen kann. Wenn er natürlich nicht hört und Wild jagt und auch auf andere Tiere oder Menschen los geht sollte man ihn an der Leine lassen bzw. anleinen, wenn andere Hundehalter oder Spaziergänger im Wald unterwegs sind.“

Unter den Diskutanten auf der MAZ-Facebookseite scheint eine knappe Mehrheit für den Leinenzwang im Wald. Das wird mit Rücksicht auf die Tiere und andere Spaziergänger begründet.

Claus Zidek schreibt, dass es schwer sei, die richtigen Argumente zu finden und wägt daher ab. Vor allem während der Brut- und Setzzeit sollte eine Leinenpflicht im Wald gelten. Er begründet das damit, dass Hunde Wildtiere angreifen könnten. Es könne aber zu umgekehrten Fällen kommen. Nämlich dann, wenn sich eine Bache mit Frischlingen von einem Hund gestört fühlt. Ein Angriff könnte für den Hund mit schweren Verletzungen enden.

Eine ganz andere – wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeinte Meinung vertritt Jürgen Dittberner: „Mein Tipp: Leinenzwang im Wald nur für Verwaltungsangestellte. Helau.“

Stephan Müller bringt das Thema wohl auf den Punkt. „Wenn ein Hund hört, braucht er keine Leine. Leider liegt das Problem, das der Hund nicht hört am oberen Ende der Leine...“

Von MAZonline

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