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Das ist dieses Twitter, Herr Polizeipräsident

Polizei Brandenburg Das ist dieses Twitter, Herr Polizeipräsident

Ein kurioses Foto und einige Unfälle, die Polizei hat am Montag ihre ersten Tweets abgesetzt. Der Start bei Twitter ist vielversprechend und informativ und könnte sich speziell für Autofahrer als sehr nützlich herausstellen. Wäre da nicht eine ärgerliche Sache.

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Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke bekommt eine Einweisung in Sachen Twitter. Er darf schon mal die Maus halten.

Quelle: Screenshot

Potsdam/Berlin. Von Montag bis Freitag will die Polizei in Brandenburg twittern, was das Zeug hält. Unter dem Hashtag „ #8geben “ soll man dieser Woche täglich von 10 bis 17 Uhr einen kleinen Einblick in den Polizeialltag erhalten. „Fünf Tage im Einsatz“ mit der Polizei Brandenburg lautet das Versprechen auf dem polizeieigenen Twitterkanal twitter.com/PolizeiBB. Am Montagmorgen hatte der Kanal mehr als 400 Follower.

Kurz vor 10 Uhr dann der erste Tweet. Ein Gruß an die Mannheimer Kollegen, die auch bei #8geben mitmachen. "Wir freuen uns! Los geht's."


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Kurz danach dann der zweite Tweet. Mit Foto und wohl vorbereitet und durchdacht. Aber für einen Polizei-Twitter-Kanal recht unspektakulär. Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke vor einem Computer, verschmitzt lachend, Maus haltend. Neben ihm eine junge Kollegin, auf den Bildschirm (dort ist natürlich der Twitterkanal zu sehen) zeigend. "Es ist 10 Uhr. Wir starten die Aktion #8geben gemeinsam mit unserem Polizeipräsidenten Hans-Jürgen Mörke." Das Foto wirkt unfreiwillig komisch. Der Polizeipräsident bekommt die Welt und die Möglichkeiten des Internets am praktischen Beispiel gezeigt. Alles sehr sachlich und zurückhaltend. Andererseits: Jubelnde Polizisten vor einem Laptop hätte man auch nicht erwartet. Und es ist schließlich nur die Eröffnung eines Twitter-Kanals. Ein Medium, das andere Polizeistellen schon lange nutzen.
 


Die nächsten Tweets bringen dann das, was man von einem Twitter-Kanal der Polizei erwartet. Informationen über deren Arbeit. Zwei leichte Unfälle werden genannt. Dazu der #8geben. Besonders gut und informativ dann fortgesetzte Tweets über den Unfall und deren Folgen. Für Autofahrer ist das ein guter Service. Sie wissen in Echtzeit, wo es gekracht hat und mit Stau zu rechnen. Warum wird ausgerechnet zwischen 10 und 17 Uhr getwittert? "Die Zeit von 10 bis 17 Uhr ist nach langjähriger Betrachtung der Unfallzahlen im Land Brandenburg genau der Zeitraum, in dem sich die meisten Verkehrsunfälle ereignen", so der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Brandenburg, Rudi Sonntag.   


Lesen Sie hier die Tweets der Brandenburger Polizei

           
           
         

Die Brandenburger Polizei ist am Montag recht vorsichtig in das Abenteuer Twitter gestartet hat sich mit #8geben an eine Social-Media-Aktion mehrerer Polizeien angeschlossen. Sie wollen eine Woche lang über Verkehrsunfälle, Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessung twittern. Dabei sind  neben der Brandenburger Polizei auch die Kollegen aus Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Baden-Württemberg. Ziel der Kampagne ist es, Bürger dazu zu bringen, sich im Straßenverkehr achtsam und rücksichtsvoll zu verhalten.

Sich zum Twitter-Start der gemeinsamen Aktion anzuschließen und nicht eine eigene zu starten, ist ein kluger Trick und bietet gleich mehrere Vorteile. Der Kanal sollte gleich am ersten Tag relativ viel Aufmerksamkeit bekommen, weil die Kollegen der anderen Twitter-Polizei die Beiträge der Brandenburger Kollgen in ihren Kanälen retweeten und erwähnen. Außerdem twittern die Kollegen unter einem Hashtag, der viele Twitternutzer in dieser Woche interessieren dürfte. Wer also nach #8geben sucht, stößt unweigerlich auch auf die Tweets aus Brandenburg.

Die Brandenburger Twitterer wiederum können gleich am ersten Tag die volle Bandbreite der Twittermöglichkeiten ausschöpfen und mit vielen Möglichkeiten spielen und mehr tun als nur eigene Beiträge abzusetzen.

Berliner Polizisten „zwitschern“ fleißig

Auch die Berliner Polizei haben einen eigenen Twitter-Kanal. Doch im Gegensatz zu ihren Brandenburger Kollegen, sind sie schon länger dabei und haben bereits über 90.000 Follower.

Seit etwa zwei Jahren berichten sie über den Kurznachrichtendienst von ihren Einsätzen. Auch hier wird vom 18. April 2016, eine Woche lang verstärkt zum Thema Verkehrsunfälle twittern.

Am Donnerstag nehmen Brandenburg und Berlin zudem an einem bundesweiten Blitzmarathon teil.

Polizei Brandenburg bei Facebook zufrieden

Die Brandenburger Polizei hat eine positive Bilanz zu ihrem Start im sozialen Netzwerk Facebook gezogen. "In knapp zehn Monaten mit unserem Facebook-Profil haben mehr als 16.800 unsere Seite mit „Gefällt mir“ markiert“, sagt Polizeisprecherin Anja Resmer.

Mit ständig neuen Beiträgen, die auch mit Bildern oder Videos angefüttert würden, versuche das Redaktionsteam, die Facebook-Seite interessant zu halten. Mehr als 370 Beiträge seien seit August 2015 veröffentlicht worden. "Wir holen uns immer das neuste Material aus den Dienststellen. Dabei kommen vor allem die kuriosen Sachen bei unseren Lesern an“, sagt Kollegin Stefanie Neumann.

Von MAZonline

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Polizei
Die Kampagne der New Yorker Polizei auf dem Kurznachrichtendienst Twitter war alles andere als erfolgreich.

Eigentlich hatte sich die New Yorker Polizei eine positive Resonanz versprochen: Sie hatte Bürger aufgefordert, unter dem Schlagwort "#myNYPD" ihre Fotos mit New Yorker Ordnungshütern auf dem Online-Netzwerk Twitter hochzuladen.

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