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Das sind Brandenburgs schönste Badeseen

Interaktive Karte zu allen Badestellen Das sind Brandenburgs schönste Badeseen

Auch an diesem Wochenende wird es noch einmal richtig heiß werden. Für die nötige Abkühlung sorgen Brandenburgs tolle Badeseen - wir stellen die 13 schönsten vor, die alle eine ausgezeichnete Wasserqualität haben. Darunter königliche oder familienfreundliche Badestellen. Aber auch welche für Naturliebhaber und FKK-Freunde.

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Badespaß im Schwimmbad Babelsberg.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Am Samstag und Sonntag wird es in Brandenburg nochmal so richtig heiß. Der Deutsche Wetterdienst hat sogar eine flächendeckende amtliche Hotzewarnung herausgegeben. Was liegt da näher als der Sprung ins kühle Nass. Für Wasserratten ist Brandenburg geradezu ein Paradies. So locken vor allem die zahlreichen Naturbadestellen zu einem Sprung ins kühle Nass. Und die nächsten warmen Tage bieten die beste Gelegenheit dazu. So ist das Wasser des Senftenberger Sees im Lausitzer Seenland nach Angaben des Wetter-Informationsdienstes der Freien Universität Berlin momentan 21 Grad warm. Auch der Beetzsee im Havelland hat 21 Grad.

Alle Wasserratten können sich zudem über einen im wahrsten Sinne des Wortes ungetrübten Badespaß in den Brandenburger Flüssen und Seen freuen. So haben nach Angaben des Potsdamer Verbraucherschutzministeriums von den insgesamt 251 offiziellen Badestellen im Land 245 das Prädikat "Ausgezeichnet" erhalten. Damit bleibt die Wasserqualität im Vergleich zu den Vorjahren auf einem hohem Niveau. In der Karte sind die schönsten Badeseen verortet:

Die MAZ stellt die 13 Badeseen vor - eine Wertung soll das aber nicht sein. Daran anschließend finden Sie eine ausführliche Liste, in der alle Seen in Brandenburg samt Wasserqualität aufgelistet sind.

1. Großer Stechlinsee

Der See liegt im Grünen, im Stechliner Ortsteil Neuglobsow, etwa 20 Kilometer nördlich von Gransee. Der Stechlin, wie ihn alle nennen, ist für seine gute Wasserqualität bekannt. Das Wasser ist so klar, dass man bis zu 11 Meter tief schauen kann und es trinken kann. Nach dem Baden bietet sich ein Ausflug nach Rheinsberg an, wo man das tolle Schloss besuchen kann.

2. Parsteiner See

In der Nähe des Ökodorfs Brodowin (Landkreis Barnim) liegt der Parsteiner See. Es gibt zwei Badestellen, eine am Campingplatz Pehlitz/Werder und eine am Campingplatz "Am Parsteiner See". An letzterem können auch Tret- und Ruderboote ausgeliehen werden. Und es gibt einen Kinderspielplatz.

3. Helenesee

"Die kleine Ostsee" wird er auch genannt und er ist einer der größten Freizeit- und Campingparks in Europa: der Helenesee. Es gibt 3,5 Kilometer feine Strände, einen FKK-Bereich, Kinderspielplatz, Bootsverleih, einen Aquapark in den Sommerferien sowie die Möglichkeit zum Tauchen, Surfen, Segeln, Angeln sowie Fußball-, Tennis,- und Volleyballfelder. Am Helenesee findet jährlich im Juli das Helene Beach Festival statt.

4. Motzener See

Der Motzener See bei Zossen (Teltow-Fläming) ist besonders bei FKK-Gängern beliebt. Wer gerne unter Nackten nackt ist, sollte die Badestelle in Kallinchen, dort hat der AKK, der Verein Allgemeine Körperkultur Birkenheide seinen Sitz. Der See verfügt aber über vier weitere Badestellen, an denen man nicht nackt sein muss. Unter anderem gibt es ein Strandbad in Kallinchen.

5. Glindower See

Der Glindower See in Potsdam-Mittelmark ist eine ruhige Möglichkeit baden zu gehen. Auch dieser See hat mehrere Badestellen, eine Möglichkeit ist das Strandbad.

6. Beetzsee

Der Beetzsee liegt im Norden der Stadt Brandenburg an der Havel. Im Strandbad an der Massowburg gibt es eine große Liegewiese, die zum Sonnenbaden einlädt, aber auch schattige Plätze unter Bäumen. Am Sandstrand haben Beachvolleyballer Platz auf zwei Feldern und für die Kleinen gibt es einen Spielplatz.

7. Senftenberger See

Der 600 Meter lange Seestrand in Großkoschen ist mit seinem flach abfallenden Sandstrand gut für Familien mit Kindern geeignet. Es gibt separate Textil- und FKK-Strandabschnitte, Imbisse, ein Amphitheater und einen Kinderspielplatz.

8. Schwielowsee

Der Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark) ist einer der bekanntesten in Brandenburg. Eine Möglichkeit dort schön baden zu gehen ist das Strandbad in Caputh. Es kostet zwar Eintritt (Erwachsene 4,50 Euro, Kinder 2,50 Euro) bietet aber einen feinen Sandstrand und eine naturbelassene Landschaft.

9. Hohennauer See

Am Hohennauer See in Rathenow (Havelland) gibt es gleich mehrere Badestellen. Eine besonders ruhige und weniger belebte gibt es in Ferchesar an der Dranseschlucht, der Weg dorthin führt über einen kurzen Waldweg.

10. Tonsee

Der Landkreis Dahme-Spreewald ist wohl der Landkreis in Brandenburg mit den meisten Badestellen. Zwei Badeseen seien hier exemplarisch empfohlen. Einer befindet sich am Tonsee in Klein Köris, einem Ortsteil von Groß Köris. Ein Schild weist den Zugang zur Badestelle, am Tonsee ist auch Camping möglich. Die Badestelle ist etwas für Selbstversorger, es gibt keinen Kiosk.

11. Schweriner See

Eine weitere Möglichkeit, in Dahme-Spreewald baden zu gehen, ist in Schwerin. Der Ort heißt nur so wie der in Mecklenburg-Vorpommern, ist aber ganz anders. Die Badestelle am Schweriner See liegt am Ostufer des Sees und ist frei zugänglich.

12. Tiefer See

Im Stadtbad Babelsberg in Potsdam lässt es sich wahrlich königlich baden. Wer dort schwimmen geht, hat eine fantastische Aussicht auf den Park Babelsberg oder das Hans-Otto-Theater. Kinder zahlen 2 Euro Eintritt, Erwachsene 4.

13. Lehnitzsee

Der Lehnitzsee in Oranienburg (Oberhavel) ist eine tolle Möglichkeit, nach einer Wanderung um den See eine Erfrischung zu suchen. Er liegt ruhig in einem Erholungsgebiet. Nach einem Spaziergang und einer Erfrischung bietet sich ein Ausflug zum Oranienburger Schloss an. Vor allem der Schlossgarten lohnt eine Besichtigung.

Exakte Wasserqualität in interaktiver Karte

Wie gut die Qualität an den einzelnen Badestellen ist, kann in einer interaktiven Karte, die das Verbraucherministerium ertellt hat, nachgelesen werden. Dort sind alle über 250 Stellen verzeichnet. Diese können entweder über die Postleitzahl oder die Eingabe des jeweiligen Ortes gesucht werden.

Hier geht es zur Übersicht des Verbraucherministeriums

Testauswertung und Steckbrief zu jedem See

Für jede Badestelle gibt es eine Testauswertung, außerdem sind nützliche Informationen hinterlegt. Zum Beispiel darüber, wie die Liegestelle beschaffen ist, ob es Parkplätze oder Mülleimer gibt.

Bereits vor Beginn der Badesaison haben die zuständigen Ämter mit einer Kontrolle des Ufers und der Entnahme von Wasserproben die Überwachung der Badestellen begonnen. Nach Vorliegen von ersten Untersuchungsergebnissen wird die jeweilige Badestelle dann zum Baden für die Badesaison frei gegeben. Bis zum Ende der Saison am 15. September werden mindestens einmal pro Monat Wasserproben untersucht. Die Frequenz der Überwachung kann vorsorglich erhöht werden, wenn Veränderungen der Wasserqualität beobachtet werden. Die Brandenburger Badeseen haben in den vergangenen Jahren ähnlich gut abgeschnitten.

Von MAZonline

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