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Das sind die Ängste der Brandenburger

Stimmung leicht verbessert Das sind die Ängste der Brandenburger

Wovor fürchtet sich der Brandenburger am meisten? Dieser Frage wird seit Jahren nachgegangen. Die Ängste sind dabei gleich geblieben, aber die Menschen in Brandenburg haben anscheinend jedes Jahr eine andere „Lieblingsangst“. Dieses Jahr denken sie vor allem an eigene Portemonnaie.

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Quelle: dpa

Potsdam. Seit 1992 werden im Auftrag der R+V-Versicherung jährlich rund 2400 Deutsche zu ihren Ängsten befragt. Die repräsentative Studie zeigt, dass „aktuelle Bedrohungen und Herausforderungen, die von außen auf uns zukommen, in diesem Jahr sehr große Ängste auslösen“, erklärte Rita Jakli, Leiterin des Infocenters der Versicherung. Auch die Schuldenkrisen von EU-Ländern treiben die Deutschen um: 64 Prozent der Befragten fürchten hohe Kosten für Steuerzahler. Jeder Zweite bangt auch um den Euro.

Die Ängste der Brandenburger

Das Gute vorweg: Die Menschen in Brandenburg gehören nicht mehr zu den drei ängstlichsten im Ranking aller Bundesländer. Insgesamt hat sich die Stimmung leicht verbessert (41 Prozent, minus 4 Prozentpunkte). Einen positiveren Blick in die Zukunft haben die Menschen besonders bei persönlichen Themen – alle Sorgen haben sich im Vergleich zum Vorjahr entspannt.

Die Furcht vor schweren Erkrankungen ist beispielsweise um 15 Prozentpunkte auf 48 Prozent gesunken. Fast ebenso deutlich hat sich die Angst vor eigener Arbeitslosigkeit (minus 14 Prozentpunkte), vor Vereinsamung im Alter und einer Drogensucht der eigenen Kinder reduziert (jeweils minus 13 Prozentpunkte).

Aber: Trotz eines Rückgangs um 9 Prozentpunkte ist die Furcht, im Alter ein Pflegefall zu werden, die zweitgrößte Sorge in Brandenburg (58 Prozent). Nur bei den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ist diese Angst noch größer (63 Prozent).

Davor haben die Brandenburger Angst:

Angst vor... Angaben in Prozent
Steigende Lebenshaltungskosten 59 %
Pflegefall im Alter 58 %
Naturkatastrophen 54 %
Terrorismus 51 %
Schwere Erkrankung 48 %
Schlechtere Wirtschaftslage 47 %
Spannungen durch Zuzug von Ausländern 46 %
Überforderung der Politiker 46 %
Sinkender Lebensstandard im Alter 45 %
Eigene Arbeitslosigkeit 41 %
Krieg mit deutscher Beteiligung 38 %
Höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland 36 %
Vereinsamung im Alter 33 %
Straftaten 26 %
Drogensucht der eigenen Kinder 23 %
Zerbrechen der Partnerschaft 10 %

Zusammenfassung

• Steigende Lebenshaltungskosten bereiten den Brandenburgern die größten Sorgen (59 Prozent, plus 1 Prozentpunkt).

• Die Angst vor Terrorismus hat im Vergleich zu 2014 am deutlichsten zugenommen (plus 11 Prozentpunkte).

• 73 Prozent haben Angst davor, dass die Schuldenkrise für den deutschen Steuerzahler teuer wird. Nur in Mecklenburg-Vorpommern ist dieser Wert noch höher (83 Prozent).

Sonderfragen 2015

  • Kosten für Steuerzahler durch EU-Schuldenkrise - 73 %
  • Gefährdung des Euro durch EU-Schuldenkrise - 64 %
  • berforderung von Behörden/Bürgern durch Asylbewerber – 61 %
  • Politischer Extremismus – 37

STUDIE: Vergleich: Ängste der Brandenburger 2014

Von MAZonline

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