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Das sind die besten Restaurants in Brandenburg

„Gault&Millau“ 2017 Das sind die besten Restaurants in Brandenburg

Feinschmecker sehen im Brandenburger Koch Frankenhäuser fast schon einen Künstler am Herd. Im Restaurantführer „Gault&Millau“ 2017 wird er als Newcomer, als Aufsteiger geführt. Auch andernorts im Land wird auf hohem Niveau gekocht – doch einen Berliner Spitzenkoch schlägt sie alle.

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Kreativität am Herd findet sich in filigraner Feinarbeit auf dem Teller wieder.
 

Quelle: dpa

Brandenburg/Berlin.  Kreativität am Herd: Drei märkische Küchenchefs sind in der neuesten Ausgabe des Restaurantführers „Gault&Millau“ als Spitzenköche des Landes gewürdigt worden. Sie erreichten 16 von möglichen 20 Punkten, hieß es am Montag in einer Mitteilung zur Deutschlandausgabe 2017. In diesem Jahr bewerteten die Kritiker zwölf märkische Restaurants, neun von ihnen haben 13 von 20 Punkten erzielt.

Die besten Restaurants in der interaktiven Karte

Newcomer des Jahres für die Tester des Restaurantführers ist Jörg Frankenhäuser vom „Kochzimmer“ in Beelitz (Potsdam-Mittelmark). Die Kritiker ließen sich von seinem zart gegarten Hummer mit roher Wassermelone, jungen Erbsen und einem Schaum aus Krustentier und Wasabi begeistern. „Sehr gut gemacht“, beurteilten sie sein Gericht.

Kochen ist nicht immer Handwerk, sondern auch manchmal ein Kunstwerk

Kochen ist nicht immer Handwerk, sondern auch manchmal ein Kunstwerk.

Quelle: dpa-Zentralbild

Wie im Vorjahr stehen an der Spitze im Land Alexander Dressel vom „Friedrich Wilhelm“ in Potsdam und Frank Schreiber aus dem „Goldenen Hahn“ in Finsterwalde (Elbe-Elster). Sie wurden ebenfalls mit 16 Punkten bewertet.

Die besten Restaurants in Brandenburg

16 Punkte

„Kochzimmer“ in Beelitz

„Goldener Hahn“ in Finsterwalde

„Friedrich Wilhelm“ in Potsdam

15 Punkte

„Speisenkammer“ in Burg

„Carmens Restaurant“ in Eichwalde

14 Punkte

„Juliette“ in Potsdam

„Alte Überfahrt“ in Werder

13 Punkte

„Bollwerk“ in Eisenhüttenstadt

„Speckers Landhaus“ in Potsdam

Verwegen klingende Aromatik

Dressel kombinierte in seiner Potsdamer Küche eine Bernsteinmakrele unter anderem mit Sauerampfer und der asiatischen Ponzu-Sauce, wie berichtet wird. Fast lyrisch wird zudem sein Umgang mit dem Elsässer Saibling kommentiert, dem er „eine verwegen klingende Aromatik aussetzt“. Nicht allzugroßen Beifall gibt es hingegen von den Kritikern für die verwendeten Fichtensprossen-Aromen zum Rehrücken. Es sei eher der Mode geschuldet, als dass es ein Geschmackserlebnis wäre, hieß es.

Den drei Spitzenköchen folgt auf der Rangliste Marco Giedow von der „Speisenkammer“ in Burg (Spree-Neiße), der 15 Punkte erreichte. Die Tester ließen sich unter anderem von „knackigen Senfkörnern in Kaviaroptik“ zur Kalbsleber beeindrucken.

Ein Koch aus Berlin schlägt sie alle

Einen Koch schlägt aber kein einziger Brandenburger – und das ist ein Berliner. Bester Koch ist nach Einschätzung des französischen Restaurantführers „Gault&Millau“ erneut Tim Raue. „Der international bekannteste Koch in der Hauptstadt geht derzeit mit so viel Elan und kreativer Energie ans Werk wie kein anderer in Deutschland“, hieß es am Montag in einer Mitteilung zum Erscheinen der Deutschlandausgabe 2017. Raue (42) erhielt von den Kritikern als einziger Berliner Koch 19 von 20 möglichen Punkten.

Sternekoch Tim Raue aus Berlin

Sternekoch Tim Raue aus Berlin.

Quelle: dpa

Der gebürtige Kreuzberger zählt damit für den „Gault&Millau“ zu den 13 besten Köchen Deutschlands. Als typisches Gericht Raues beschrieben die Tester eine „bescheiden klingende Avocado mit Mandelmilcheis und -baiser, Petersiliendressing und Pomelo“. Dabei würden unter anderem Schärfe, Bitterkeit und Süße vereint - für die Kritiker ein „perfekter Gang“. Im Restaurant „Tim Raue“ bewirtet nach dem Urteil des „Gault&Millau“ zudem der Gastgeber des Jahres: André Macionga.

Die besten Restaurants in Berlin

19 Punkte

„Tim Raue“ in Mitte

18 Punkte

„Facil“ in Tiergarten

„Lorenz Adlon Esszimmer“ in Mitte

„Reinstoff“ in Mitte

„Rutz-Wein-Bar“ in Mitte, Aufsteiger

17 Punkte

„Frühsammer“ in Grunewald

„Horváth“ in Kreuzberg

„Hugos“ in Tiergarten

„Les Solistes by Pierre Gagnaire“ in Charlottenburg

„Volt“ in Kreuzberg, Aufsteiger

16 Punkte

„Bandol sur mer“ in Mitte, Aufsteiger

„Cookies Cream“ in Mitte, Aufsteiger

„Fischers Fritz“ in Mitte

„Markus Semmler“ in Wilmersdorf

„Nobelhart & Schmutzig“ in Kreuzberg

„Skykitchen“ in Lichtenberg

Im bundesweiten Ländervergleich steht Berlin mit 5 von 36 „Gault&Millau“-Topköchen auf dem dritten Rang hinter Bayern (7) und Rheinland-Pfalz (6).

Von Gudrun Janicke

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