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Brandenburg Das war die Woche in Brandenburg
Brandenburg Das war die Woche in Brandenburg
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13:47 16.01.2016
Trauer in Brandenburg: Ehepaar aus Falkensee kommt bei Anschlag in Istanbul ums Leben. Quelle: dpa
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Potsdam

Die zweite Woche des Jahres war geprägt von Trauer und Streit. Getrauert wurde um die beiden Falkenseer Opfer des Terroranschlags in Istanbul. In die Wolle bekam man sich dagegen über so manches: die Ereignisse rund um die Pegida-Demonstration in Potsdam, die Altanschließerfrage und auch in der Flüchtlingsfrage wurde munter gestritten.

Demo in Potsdam eskaliert

Ausnahmezustand am Montagabend in Potsdam: Eine Pegida-Demo kommt nicht so recht in Schwung. Die Gegendemonstranten sind in der Überzahl und verhindern den angemeldeten „Abendspaziergang“ der Pegida-Anhänger. Zunächst verläuft alles friedlich, dann eskaliert die Lage in Potsdams Innenstadt.

Brandbriefe aus Schönefeld

Die Gemeinde in Schönefeld hat in einen deutlichen Brief an den Landkreis Dahme-Spreewald einen Flüchtlingsstopp für die Kommune gefordert. Das Besondere an dem Brandbrief: Alle Fraktionen der Gemeindevertretung haben den Aufruf unterzeichnet. Und auch Ministerpräsident Dietmar Woidke bekam Post. Hintergrund ist ein Streit zwischen Berlin und Brandenburg.

Keine Spur von Juwelier-Räubern

Zwei Vermummte stürmten am 9. Januar das Geschäft in der Rudolf-Breitscheid-Straße 31 in Potsdam-Babelsberg, schlugen mit einem Hammer fünf Vitrinen kurz und klein und verschwanden mit den Taschen voller Gold.

Überfall in Babelsberg. Quelle: Julian Stähle


Am Montag, 11. Januar, öffnet der Juwelier wieder seine Pforten. Von den Räubern fehlt bisher jede Spur.

Altanschließer-Streit und kein Ende

Nach der Altanschließer-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hielten sich bisher viele Zweckverbände mit Stellungnahmen zurück. Doch nachdem Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter einige Vorschläge zur Schadensbegrenzung gemacht hat, kocht der Streit wieder hoch.

Erfolgreiches Volksbegehren

Brandenburgs Tierschützer feiern einen großen und überraschend deutlichen Erfolg. Ihr Volksbegehren gegen Massentierhaltung war erfolgreich. In sechs Monaten haben sie rund 104.000 Unterschriften gesammelt. Deutlich mehr als genötigt. Jetzt ist der Brandenburger Landtag am Zug.

Trauer in Falkensee

Zehn Menschen sind bei dem verheerenden Terroranschlag ums Leben gekommen, darunter zwei Brandenburger aus Falkensee im Havelland, die im Sportverein beliebt und aktiv waren. Am Mittwoch waren Entsetzen und Trauer in Berlin und Brandenburg groß. An Rathäusern wehen die Fahnen auf Halbmast.

Die Grüne Woche öffnet ihre Tore

Mehr als 1600 Aussteller aus aller Herren Länder, hunderte Events und Probierstände und etwa 420.000 Besucher – bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin kann – nicht nur in der Brandenburghalle – wieder nach Herzenslust geschlemmt werden – nur ein Land hat abgesagt.

Siehe auch: Die Highlight der Grüne Woche.

Übergriff auf Putzfrauen

In Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) sind zwei Reinigungskräfte in einem Heim für Asylbewerber sexuell belästigt worden. Ein Mann hatte zunächst die Frauen auf unterschiedliche Art belästigt. Das ging soweit, dass die Frauen schließlich nur noch einen Ausweg sahen.

INFO:
Die hier aufgelisteten Themen wurden in der vergangen Woche auf www.MAZ-online.de am meisten gelesen, kommentiert und diskutiert.

Rückblick 2016

1. Woche: Schnee-Chaos, KZ-Tattoo, Rätsel um ein Eisloch und ein „Reichsbürger-Handbuch“

Von MAZonline

Der deutliche Erfolg des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung hat viele überrascht. Die rot-rote Regierungskoalition in Brandenburg wurde kalt erwischt und zankt über den richtigen Umgang mit dem Bürgervotum. Die Linke ist kompromissbereit, SPD-Agarminister Vogelsänger sieht dagegen wenig Änderungsbedarf.

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Die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. sollen für enteignete Immobilien in Brandenburg doch keine Entschädigung erhalten. Gegen diesen Bescheid reichte Prinz Georg Friedrich von Preußen, der Chef des früheren Königshauses, Klage ein. Er will auch alle Akteure zum Stillschweigen verdonnern.

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