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Brandenburg Das war die Woche in Brandenburg
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17:05 23.01.2016
In Luckenwalde verbrannte ein Mann nach einem Unfall in seinem Auto. Quelle: Margrit Hahn
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Potsdam

In Berlin ist eine Frau vor eine fahrende U-Bahn gestoßen worden. Die 20-Jährige hatte keine Chance und starb an ihren schweren Verletzungen. Im Kreis Teltow-Fläming kam ein Mann in einem brennenden Auto ums Leben.

Außerdem bestimmte die Debatte um die Pegida-Demo in Potsdam einen großen Teil der Woche. Und AfD-Politiker Alexander Gauland sorgte im Landtag für einen Eklat. Mal wieder, muss man sagen. Die wichtigsten Ereignisse der Woche im Überblick.

Schockierendes Verbrechen in Berlin

In der U-Bahn-Station Ernst-Reuter-Platz in Berlin-Charlottenburg wird am Dienstag eine 20-Jährige absichtlich vor eine einfahrende Bahn gestoßen. Der Täter hat laut Zeugenaussagen sogar Anlauf genommen. Das Verbrechen sorgt deutschlandweit für Erschütterung. Am Freitag ist die 20-Jährige beerdigt worden. Der mutmaßliche Täter schweigt und ist in einer Psychiatrie untergebracht. Er soll schizophren sein.

Mann verbrennt in seinem Wagen

Tragischer Unfall am Donnerstag in Luckenwalde (Teltow-Fläming). Dort ist ein Mann nach einem Unfall in seinem Auto verbrannt. Der Mann war mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dann fing das Auto Feuer. Die Polizei hatte zunächst befürchtet, dass es weitere Tote geben könnte.

Alexander Gauland sorgt erneut für Eklat im Landtag

Am Mittwoch ist im Brandenburger Landtag hitzig über einen Nachtragshaushalt diskutiert worden. AfD-Fraktionschef Alexander Gauland sorgte dabei erneut für einen Eklat. „Die meisten Menschen haben Angst vor dem Terror des Islams, vor Parallelgesellschaften und Übergriffen wie in Köln, Hamburg und anderswo“, sagte Gauland. „Sie haben Angst, dass das Flüchtlingsheim um die Ecke zu einer Brutstätte der Gewalt wird. CDU-Politiker Steeven Bretz antworte darauf: „Sie verbreiten Angst und treiben die Menschen auf den Baum.“

Tuberkulose-Fall in Hennigsdorfer Kita

In der Hennigsdorfer Kita „Pünktchen und Anton“ gab es einen Fall von Tuberkulose. Das wurde am Mittwoch bekannt. Ein Junge aus der Kleinkindgruppe wurde positiv getestet. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes suchen nun Personen, die mit dem Kind in Kontakt gekommen sind, um die Ausbreitung zu verhindern. Ob weitere Kinder infiziert sind, ist bislang unklar. Der Kita-Alltag ging jedoch weiter.

Massives Polizei-Aufgebot bei Pegida-Demo in Potsdam

Der geplante Abendspaziergang der Pegida-Anhänger ist am Mittwoch aufgelöst worden. Statt der 1000 geplanten Teilnehmer kamen am Ende höchstens 300. Ihnen stellten sich knapp 1000 Gegendemonstranten entgegen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Unter anderem wurden Wasserwerfer in Stellung gebracht. Es war nicht die einzige Demonstration in der vergangenen Woche in Potsdam. Am Freitag demonstrierte die AfD. Für Frauenrechte. Viele Frauen fanden das nicht so lustig und warfen Tampons.

INFO:
Die hier aufgelisteten Themen wurden in der vergangen Woche auf www.MAZ-online.de am meisten gelesen, kommentiert und diskutiert.

Rückblick 2016

1. Woche:
Schnee-Chaos, KZ-Tattoo, Rätsel um ein Eisloch und ein „Reichsbürger-Handbuch“

2. Woche:
Trauer, Pegida-Demo, Altanschließer, Räuber auf der Flucht und Beginn der Grünen Woche

Von MAZonline

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