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Das war die Woche in Brandenburg

7. Februar bis 13. Februar 2016 Das war die Woche in Brandenburg

Seit Wochen „spaziert“ ein Häufchen Islamkritiker regelmäßig durch Potsdam. Es sind wenige, aber die Aufmerksamkeit ist ihnen sicher. Doch in der aktuellen Liste der meist gelesenen Texte der Woche gab es mit einem gewalttätiger Ausraster in der S-Bahn, einem Dachschaden, einem Holz-“Diebstahl“ sowie einem sehr unüberlegter Satz eines Lokalpolitikers starke Konkurrenz um Platz 1.

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Einfach abgesägt...

Quelle: Markus Kniebeler.

Potsdam. Sie können es nicht lassen. Bereits zum fünften Mal fand ein so genannter „Abendspaziergang“ des Pegida-Ablegers „Pogida“ in Potsdam statt. Der Zulauf zu den Demonstrationen stagniert, doch auch diese Woche schickte die Polizei über 1000 Beamte auf die Straße, um die „Pogida-Veranstaltung“ vor Gegendemonstranten zu schützen und das Demonstrationsrecht von rund einhundert Menschen zu gewährleisten.

Pogida „spaziert“ m Regen durch Bergholz-Rehbrücke

Riesiges Polizeiaufgebot und erhebliche Verkehrsbehinderungen: Rund 100 Pegida-Anhänger waren am Mittwoch, 10. Februar, zum 5. Mal in Potsdam unterwegs, diesmal mit Start am Bahnhof Rehbrücke. Es gab gleich drei Gegendemos, die wesentlich besser besucht waren.

Jede Woche Protest gegen „Pogida“

Jede Woche Protest gegen „Pogida“!

Quelle: Julian Stähle

Sturm zerstört Neuruppiner Grundschuldach

In Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) ist nach einer stürmischen Nacht vom 9. auf den 10. Februar das Gelände einer Grundschule abgesperrt worden. Das Sturmtief „Susanna“ hatte in der Nacht zu Mittwoch das Dach der Schule zerstört. Bilder zeigen das Ausmaß des Schadens. An Schule war erst einmal nicht zu denken – jedenfalls für ein paar Tage.

Ein Sturm zerstörte das Dach der Wilhelm-Gentz-Schule

Ein Sturm zerstörte das Dach der Wilhelm-Gentz-Schule .

Quelle: Peter Geisler

Gewalttäter rasten in S7 aus

Drei jungen Männer haben am 3. Februar nicht nur einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof Griebnitzsee (Potsdam) beschädigt, sondern anschließend einen couragierten Fahrgast in der S7 brutal zusammengeschlagen. Mit Bildern einer Überwachungskamera fahndete die Bundespolizei nach den Tätern – erfolgreich.

Anzeige gegen Piraten-Chef nach Todesdrohung

Die Todesdrohungen, die der havelländische Piraten-Chef Raimond Heydt am Montag, 8. Februar 2016, gegen die Mitglieder des Kreiswahlausschusses ausgesprochen hat, haben Konsequenzen. Der Landkreis Havelland stellte Strafanzeige, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Später erstattete auch der Ketziner Bürgermeister Anzeige.

Raimond Heydt

Raimond Heydt.

Quelle: Privat

Und plötzlich war das Holz weg

Ein vermeintlich spektakulärer Diebstahl im Premnitzer Ortsteil Mögelin (Havelland) sorgte für Aufregung: Einer Waldbesitzerin wurden acht Hektar Wald, vorwiegend Kiefern, gestohlen, hieß es. Eine Fläche war komplett kahl geschlagen. Die Bäume waren zwischen 100 und 120 Jahre alt.

Abgesägter Baum in Mögelin

Abgesägter Baum in Mögelin.

Quelle: Markus Kniebeler.

Zunächst gab es keine Spuren, die zu den Tätern führen könnten. Doch dann die Überraschung: Der Sohn war’s.

Von MAZonline

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