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Trotz starker Regenfälle noch kein Hochwasser

Wetter in Brandenburg Trotz starker Regenfälle noch kein Hochwasser

Trotz der starken Regenfälle am Freitag musste für Brandenburgs Flüsse kein Hochwasser-Alarm ausgerufen werden. Bis Freitag 14 Uhr wurden an keinem Pegel von Elbe, Oder, Spree, Schwarze Elster und Stepenitz die Werte der ersten Hochwasserstufe überschritten. Für das Wochenende gibt es leichte Wetter-Entwarnung.

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 Dicke Wolken stehen über Brandenburg und sorgen für Dauerregen.
 

Quelle: dpa

Potsdam. Trotz der starken Regenfälle am Freitag musste für Brandenburgs Flüsse kein Hochwasser-Alarm ausgerufen werden. Sie konnten die Niederschlagsmengen bislang gut aufnehmen, wie ein Sprecher des Landesumweltamts am Freitag mitteilte. Am Wochenende soll sich die Wetter-Lage etwas entspannen. Ein Tiefdruckgebiet, dass am Freitag aus Tschechien über Ostsachsen nach Brandenburg hereinzog, drehte in Richtung Polen ab, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitagnachmittag in Potsdam mitteilte.

An keinem Pegel von Elbe, Oder, Spree, Schwarze Elster und Stepenitz wurden am Freitag (14.00) die Werte der ersten Hochwasserstufe überschritten, wie ein Sprecher des Umweltministeriums sagte. Der meiste Regen fiel im Raum Münchehof (Dahme-Spreewald). Der DWD stellte dort 39 Liter fest, die in zwölf Stunden auf einen Quadratmeter fielen. Zwei Liter weniger kamen bei Strausberg (Märkisch-Oderland) herunter. In Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) waren es 36 Liter pro Quadratmeter.

MAZ-Leser beobachten faszinierende Wolken über Brandenburg

Diesen Sommer folgt für Brandenburg eine Unwetterwarnung nach der anderen. So auch am Abend des 15. Juni 2016. Der Deutsche Wetterdienst zeigte "markantes Wetter" für weite Teile Brandenburgs an. MAZ-Leser zeigen, wie faszinierend ein wolkenvoller Himmel sein kann.

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Stepenitz in der Prignitz ist häufig von Hochwasser betroffen

Der Landkreis Prignitz hatte wegen des Starkregens gewarnt, dass die Stepenitz und ihre Nebenflüsse über die Ufer treten und es zu Überflutungen kommen könnte. Doch die Prignitz kam glimpflich davon. Hier wurden von den DWD-Meteorologen nur 0,6 Liter Regen je Quadratmeter festgestellt. Der Wasserstand des Flüsschens Stepenitz veränderte sich nach Angaben des Umweltministeriums nicht wesentlich.

Das kleine Flüsschen Stepenitz ist häufiger und früher als andere Gewässer in Brandenburg von Hochwasser betroffen. Im Zuge seiner Renaturierung wurden aber in den vergangenen Jahren besondere Überschwemmungsflächen geschaffen. Am Donnerstag erreichte der Wasserstand bei Meyenburg 100 Zentimeter. Von 150 Zentimetern an gilt die Alarmstufe I, die niedrigste von insgesamt vier Stufen.

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Laut DWD soll es am Sonnabend weiter regnen. Schauer und Gewitter wechseln sich ab. In der Nacht soll es sich dann auflockern und der Regen nachlassen. Am Sonntag ist zwar stark bewölkt, die Niederschläge sollen aber nachlassen.

Von MAZonline

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