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Davor haben Brandenburger am meisten Angst

Forsa-Umfrage Davor haben Brandenburger am meisten Angst

Raubüberfall, Arbeitslosigkeit, Einbruch: Wofür fürchten sich die Brandenburger am meisten? Das Ergebnis unserer Forsa-Umfrage ist eindeutig: Die meisten Märker befürchten, dass sie Opfer eines Einbruchs werden. Bemerkenswert: Unter den jüngeren Brandenburgern ist die Furcht vor Betrügern am größten.

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Angst vor einem Einbruch – das treibt die meisten Brandenburger um.

Quelle: Joker

Potsdam. Wovor haben die Brandenburger die größten Ängste? Nach der Forsa-Umfrage ist es eindeutig die Furcht, Opfer eines Einbruchs zu werden. 44 Prozent der Befragten gaben an, davor „große Angst“ zu haben. 38 Prozent wiederum haben vor Wohnungseinbrechern weniger große Angst und oder gar keine (18 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat mehr als tausend Brandenburger nach ihren Sorgen befragt und dabei mehrere Auswahlmöglichkeiten vorgegeben. Ergebnis: Insgesamt erweisen sich die Brandenburger zum Jahreswechsel als eher entspannt – auch, was die persönliche Zukunft angeht. Ein Wohnungseinbruch ist für die meisten Brandenburger ein realistisches Schreckensszenario. Bei allen anderen Ereignissen reagierten die Brandenburger mehrheitlich gelassen. Dazu zählen die Angst, Opfer von Betrügern zu werden, die Sorge, den Arbeitsplatz zu verlieren oder ausgeraubt zu werden.

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Wofür haben die Brandenburger am meisten Angst? Laut einer Forsa-Umfrage ist die Angst vor Einbrechern weitaus größer als andere Befürchtungen.

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Bemerkenswert: Jüngere unter 30 Jahren haben die größte Angst vor Betrügern. Gut jeder zweite der 18- bis 29-Jährigen gab dies an (52 Prozent). Furcht, Opfer einer Gewalttat zu werden, hat knapp ein Drittel der Befragten (29 Prozent). Etwa die Hälfte wiederum gab an, davor weniger Angst zu haben; 23 Prozent haben davor gar keine Angst. Die 30- bis 44-Jährigen treibt überdurchschnittlich oft die Sorge um, dass sich ihre persönliche Einkommenssituation und ihre soziale Lage drastisch verschlechtern könnte. Das gaben 38 Prozent der Befragten an.

Die Furcht vor Einbrechern hat einen realen Hintergrund. Immer wieder gibt es in Brandenburg Einbruchsserien, welche die Bürger verunsichern. Die Banden, die oft organisiert vorgehen, haben inzwischen das Einbrechen perfektioniert. Im Gegenzug rüsten viele Bürger auf und sichern ihre Häuser mit aufwendigen Maßnahmen. Derzeit gibt es einen Ansturm auf Alarmanlagen und Schreckschusswaffen.

Die MAZ-Umfragen auf einen Blick

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat von Anfang Dezember bis Mitte des Monat im Auftrag der MAZ 1002 Brandenburger zu bestimmten Themen befragt.

So wurde zum Beispiel gefragt, wovor die Brandenburger Angst haben, wie sie die Arbeit der rot-roten Regierung bewerten und wen sie bei der nächsten Landtagswahl wählen würden.

Die einzelnen Umfragen:

Trotz Asylkrise: Mehrheit für Rot-Rot

Davor haben Brandenburger am meisten Angst

Breite Front gegen Schröters Kreisgebietsreform

Brandenburger lehnen Russland-Sanktionen ab

Die Einbruchzahlen sind weiterhin sehr hoch. So wurden im Jahr 2014 rund 4000 Einbrüche in Häuser und Wohnungen in Brandenburg registriert, allein 2300 davon im Berliner Umland. Das waren etwa gleich viele wie im Jahr davor. Für 2015 liegen noch keine Zahlen vor. Die Polizei hat eine Gemeinsame Ermittlungsgruppe mit Berlin gebildet, die sich auf die Fahndung nach Einbrechern spezialisiert hat.

Von Igor Göldner

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