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Brandenburg Sind Brandenburger ausreichend geimpft?
Brandenburg Sind Brandenburger ausreichend geimpft?
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15:08 15.04.2019
Brandenburg hat als erstes Bundesland vor, eine eigene Impfpflicht für Kita-Kinder einzuführen. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Potsdam

Brandenburg könnte das erste Bundesland mit einer eigenen Impfpflicht für Kita-Kinder werden. Ziel ist die Erhöhung der Impfrate von Kleinkindern. Doch was ist mit den Erwachsenen?

Wichtig ist nach Einschätzung des Landesamts für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAGV) vor allem auch deren Schutz. 2018 waren in Brandenburg acht der insgesamt zwölf Masernpatienten älter als 20 Jahre. Ein großer Teil der nach 1970 Geborenen hat demnach keinen ausreichenden Masernschutz und ist sich dessen gar nicht bewusst, heißt es beim LAGV.

Auch bei anderen Krankheiten klaffen Impflücken. 2018 erkrankten 132 Personen in Brandenburg an einer Pneumokokken-Infektion. 92 davon waren älter als 60 Jahre. Zehn Menschen starben daran.

Im Kleinkinderalter fehlt oft die zweite Impfung

Bei den Kleinkindern ist die Impfbereitschaft der Brandenburger Eltern ziemlich hoch. Das Problem ist aber die zweite Impfung, die für einen vollständigen Impfschutz nötig ist. Zur ersten kombinierten Mumps-Masern-Röteln-Impfung werden noch 98,5 Prozent der Kleinkinder gebracht, wie aus Zahlen des LAGV für 2016 hervorgeht. In der Altersgruppe bis 42 Monate liegt die Impfquote nach der zweiten Impfung aber nur noch bei 90,6 Prozent. Am niedrigsten ist die Rate in der Uckermark mit 85,9 Prozent.

Deutlich besser ist der Stand bei der Einschulung. Hier wird inklusive der zweiten Impfung eine Impfrate von 95,2 erreicht. Damit wäre die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Erreichen einer Herdenimmunität erreicht und die Ausbreitung der Krankheit würde gestoppt.

Von Torsten Gellner

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