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Brandenburg Elias drei Wochen verschwunden: keine Spur
Brandenburg Elias drei Wochen verschwunden: keine Spur
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12:27 29.07.2015
Elias wird seit dem 8. Juli vermisst. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Drei Wochen nach dem Verschwinden des sechsjährigen Elias in Potsdam-Schlaatz gibt es keine Hinweise darauf, wo der Junge ist. Nach Angaben der Polizei in Potsdam vom Mittwoch arbeitet die rund 60-köpfige SoKo „Schlaatz“ aber weiter. Es gibt mehr als 800 Hinweise auf den Aufenthaltsort des Kindes. Befürchtet wird ein Verbrechen. Der Sechsjährige ist seit dem frühen Abend des 8. Juli verschwunden. Er wollte zu einem Spielplatz in der Nähe der mütterlichen Wohnung. Etwa 1900 Polizisten beteiligten sich seitdem an Suchaktionen und befragten 1200 Einwohner in Schlaatz. Dort war auch eine mobile Polizeiwache stationiert.

MAZ-Spezial zur Elias-Suche

Wir haben den Fall Elias in einer Chronik für Sie zusammengefasst. Alle Berichte zu dem Thema finden Sie auf unserer Sonderseite: www.MAZ-online.de/elias

Das Schließen der mobilen Wache ist ein Einschnitt bei Elias-Suche

Am Dienstag ist die mobile Wache im Schlaatz geschlossen worden. Ein weiterer wichtiger Einschnitt bei der Suche nach Elias. Vor dem Aufstellen der mobilen Wache, die in der Nähe von Elias’ Wohnhaus stand, hatte die Polizei ihre groß angelegte Suche nach dem Jungen eingestellt. Wenige Tage vorher kündigten die freiwilligen Helfer an, dass sie ihre Suche eingestellt haben.

Was mit dem Jungen passiert ist, ist völlig unklar. Mit zunehmender Zeit hält die Polizei ein Verbrechen für immer wahrscheinlicher. Einen konkreten Hinweis darauf gibt es aber nicht.

Hunderte Polizisten und hunderte Helfer suchen nach dem Jungen

Elias ist am Mittwoch, dem 8. Juli, am Nachmittag zuletzt auf einem Spielplatz gesehen worden. Danach verlor sich jede Spur von dem Jungen. Bisher gibt es keinen Hinweis, aus dem sich eine konkrete Spur ergeben hätte. Am Abend des 8. Juli startete die Polizei eine große Suche. Rund zwei Wochen waren täglich mehr als 150 Polizisten im Einsatz, um nach dem Jungen zu suchen. Unter anderem wurde die Nuthe ausgebaggert. An der Suche beteiligten sich auch hunderte freiwillige Helfer, viele von ihnen sind Anwohner aus dem Schlaatz.

Von MAZonline

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