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Der BER soll jetzt Glastürme bekommen

Brandschutz am Flughafen Berlin Brandenburg Der BER soll jetzt Glastürme bekommen

Noch immer ist der mangelnde Brandschutz das Hauptproblem auf der BER-Baustelle in Schönefeld (Dahme-Spreewald). Nun gibt es einen Vorschlag, der zumindest ein Teilproblem lösen könnte: Am Übergang zum Bahnhof sollen raumhohe Glastürme eingebaut werden.

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Einfahrt zum Bahnhof unter dem künftigen BER.

Quelle: dpa

Berlin, Schönefeld. Am neuen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg in Schönefeld (Dahme-Spreewald) sollen zusätzliche Kanäle für Frischluft die Brandschutzprobleme am Übergang zum Bahnhof unter dem Terminal lösen helfen.

Glastürme in Lichtschächte

Dazu wollen die Betreiber zwei raumhohe Glastürme in Lichtschächte der Etage einbauen, die direkt über dem Bahnhof liegen. Das Zuluftproblem werde damit bewältigt, sagte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld in Schönefeld. „Das Gesamtproblem der Entrauchung bei einfahrenden und ausfahrenden Zügen ist aber noch nicht gelöst.“

Problem Rauch-Verwirbelungen

Den Bauingenieuren stellt sich die Aufgabe zu verhindern, dass im Bahnhof fahrende Züge im Brandfall Rauch-Verwirbelungen in dem Terminalgeschoss darüber auslösen. Dazu habe es am Dienstag ein Treffen mit Vertretern der Deutschen Bahn und des Eisenbahn-Bundesamts gegeben, sagte Mühlenfeld. „Hier haben wir zusammen mit der Bahn und den Behörden Vorschläge entwickelt, die bewertet und simuliert werden müssen.“

Behörden fordern weitere Brandschutz-Nachweise

Die Behörden hatten im März und April weitere Brandschutz-Nachweise vom Flughafen für diesen Bereich verlangt, unter anderem für Szenarien, die die Verantwortlichen bislang nicht berücksichtigt hatten - etwa wenn im Brandfall fünf Züge durch den Bahnhof fahren.

Von der Lösung dieses Problems hängt es ab, ob der Flughafen noch wie zuletzt geplant 2017 in Betrieb gehen kann. Dies sei weiterhin möglich, sagte Mühlenfeld. „Wir sind in einem konstruktiven Dialog.“

Von dpa

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