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Brandenburg Der VBB hat so viele Fahrgäste wie nie
Brandenburg Der VBB hat so viele Fahrgäste wie nie
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15:37 26.08.2015
Immer mehr Gäste nutzen die öffentlichen Verkehrmittel des Verkehrsverbunds Quelle: dpa
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Brandenburg

Die Brandenburger und Berliner nutzen immer häufiger öffentliche Verkehrsmittel. Bus und Bahn liegen im Trend. Denn im vergangenen Jahr hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine Rekordzahl von 3,74 Millionen Fahrgästen erreicht. Insgesamt 1,36 Milliarden Menschen fuhren im vergangenen Jahr mit den Bussen und Bahnen der Verkehrsunternehmen. Das waren rund 44 Millionen mehr als im Vorjahr.

Mehr Zugausfälle, weniger unpünktliche Bahnen

“Insgesamt war das vergangene Jahr ein erfolgreiches Jahr für uns“, fasst VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel zusammen. Grund für die Steigerung sind sowohl die zunehmenden Einwohner-, Pendler-, Schüler und Touristenzahlen. Meistens kamen die sogar pünktlich zum gewünschten Ziel, denn mit 90,53 Prozent hat sich die Pünktlichkeit im Eisenbahn-Regionalverkehr im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert (2013: 86,56 Prozent). Abgenommen hat sie hingegen bei der S-Bahn. Die kam nämlich häufiger zu spät und fiel auch öfter aus.

Am Bahnsteig vergebens auf den Zug warten – das kennen auch die Pendler, die täglich mit Regionalzügen fahren. Auch dort fielen die Züge öfter aus, als noch 2013. Die Zuverlässigkeitsquote sank um mehr als 1 Prozent, teilte der Verkehrsverbund am Mittwoch mit.

Was die Bahnfahrer an dem VBB (wenig) schätzen

Immer häufiger werden die Tickets inzwischen mit dem Handy gekauft. Mehr als 25000 Kunden des VBB lösten über 400000 Tickets mit dem Smartphone.

In einer Umfrage im Verkehrsverbund kam übrigens heraus, dass die Bahnfahrer vor allem mit der Ausstattung der Züge und den Informationen im Regelbetrieb zufrieden sind. Weniger erfreulich empfanden sie jedoch die Pünktlichkeit von Bus und Bahn und die entsprechende Informationslage, wenn mal ein Zug ausfällt.

Problematisch sieht Susanne Henckel die Finanzierung der öffentlichen Verkehrsmittel. Damit auch künftig eine angemessene Qualität gefahren werden kann, müsse die Bundesregierung die Finanzierung langfristig „auf solide Beine“ stellen. Sie hofft auf eine Revision der Regionalisierungsmittel.

Von MAZonline

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