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Der heißeste 7. August in Brandenburg

Hitze-Rekorde geknackt Der heißeste 7. August in Brandenburg

Brütende Hitze am Freitag: Noch nie ist es an einem 7. August in Brandenburg so heiß gewesen wie in diesem Jahr. Der Deutsche Wetterdienst maß Temperaturen von bis zu 38 Grad. In Bayern wurde sogar der deutsche Hitze-Rekord eingestellt! Doch aufgepasst: Auf die Hitze folgen am Wochenende wieder Gewitter - mit Sturmböen und Starkregen.

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Badespaß im Sommer.

Quelle: dpa

Potsdam. Noch nie ist es an einem 7. August in Brandenburg so heiß gewesen wie in diesem Jahr: In Baruth/Mark (Teltow-Fläming) und Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) maß der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach eigenen Angaben Temperaturen von bis zu 38 Grad. Am Messpunkt Langenlipsdorf (Teltow-Fläming) zeigte das Thermometer nach DWD-Angaben sogar 38,6 Grad. Die Werte lägen deutlich über dem bisherigen Tagesrekord von 35,7 Grad. Er wurde laut DWD am 7. August 1991 in Holzdorf gemessen.

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Auch Berlins Hitze-Rekord ist am Freitag nur beinah geknackt worden. Die Höchsttemperatur lag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bei 38,3 Grad - und damit nur knapp unter dem im Juli 2007 gemessenen Höchstwert von 38,6 Grad.

Brandenburgs Hitze-Rekord: 39,2 Grad

Der absolute Hitze-Rekord für Brandenburg wurde mit 39,2 Grad am 9. August 1992 in Lübben (Dahme-Spreewald) aufgestellt. Ob er gebrochen wird, sollte dem DWD zufolge erst am Abend feststehen. Temperaturen von 40 Grad oder mehr werde es aber nicht geben.

Deutscher Hitze-Rekord eingestellt

Im bayerischen Kitzingen hat der Deutsche Wetterdienst am Freitag nach eigenen Angaben erneut den deutschen Rekordwert von 40,3 Grad gemessen. Der Höchstwert war dort bereits am 5. Juli erreicht worden.

Ob Sonnenanbeter, Badenixen, Flipflop-Träger oder Eisvertilger, ob grünende Wiesen oder blühende Gärten: Der Sommer 2015 in Brandenburg war großartig. Das zeigen die vielen schönen Fotos der MAZ-Leser.

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Am Sonnabend kann es heftig gewittern

Am Wochenende beenden Gewitter die Gluthitze in Brandenburg und Deutschland. Schon in der Nacht zu Samstag ziehen laut DWD erste Gewitter über Brandenburg. In der Nacht können in der Prignitz erste, zum Teil starke Gewitter auftreten. Dabei sind Starkregen bis 25 mm innerhalb kurzer Zeit, Sturmböen um 75 km/h und Hagel möglich.

Am Sonnabend wird, außer im Nordwesten, bei gefühlten Temperaturen über 36 Grad noch immer eine starke Wärmebelastung erwartet. Zudem sind vereinzelt starke Hitzegewitter möglich.

Der Sonntag wird wieder trockener

Am Sonntag bringt wechselnde bis starke Bewölkung im Süden noch Schauer, die allmählich ostwärts abziehen. Nachfolgend stellt sich dann wieder zunehmend heiteres und trockenes Wetter ein. Die Temperatur steigt auf 24 bis 29, in Berlin auf 27 Grad. Es weht schwacher Nord- bis Nordostwind.

Zu wenig Regen

Auf ergiebigen Regen waren viele Regionen in Deutschland seit Wochen vergeblich. Seit Anfang Juni sei in Deutschland nur gut die Hälfte des üblichen Sommerniederschlags gefallen, und über zwei Drittel des Sommers seien bereits vorbei, sagte Anger. Schon das Frühjahr sei zu trocken gewesen.

Achtung, Feuergefahr!

Nur im Norden Brandenburgs galt am Freitag noch nicht die höchste Waldbrandgefahrenstufe. In den vier Landkreisen Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Uckermark war noch die Stufe 4 (hohe Gefahr) in Kraft. In den zehn anderen Landkreisen galt laut Forstministerium in Potsdam die höchste Warnstufe 5 (sehr hohe Gefahr). In diesem Jahr gab es bereits rund 240 Waldbrände, bei denen gut 300 Hektar geschädigt wurden.

Flüsse führen Niedrigwasser

Die anhaltende Hitze lässt unterdessen den Wasserstand der Oder in Brandenburg weiter dramatisch sinken. Der Pegel I in Frankfurt (Oder) zeigte am Freitag 1,04 Meter, wie eine Mitarbeiterin des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde sagte. Der bislang niedrigste Wert an diesem Pegel lag den Angaben zufolge im September 2003 bei 81 Zentimetern. Nicht nur die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen sorgten für Niedrigwasser: Im Winter fehlte Schnee und im Frühjahr Regen. Für Schiffe wird es nach den Angaben bei einer Fahrtiefe von derzeit etwa 64 Zentimeter zunehmend schwierig.

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