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Brandenburg Der helle Wahnsinn
Brandenburg Der helle Wahnsinn
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14:32 17.06.2013
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POTSDAM

„Mit dem Flughafen Berlin Brandenburg eröffnet der modernste Flughafen Europas“, so Körtgen damals. „Diesen Anspruch haben wir auch im Hinblick auf Energieeffizienz und Klimaschutz.“

Inzwischen ist alles anders. Niemand weiß, wann der Pannenairport öffnet, Körtgen ist längst kein Geschäftsführer mehr. Und der wertvolle Ökostrom von Enercity aus Hannover wird offenbar teilweise sinnlos vergeudet, weil die Lichtsteuerung nicht funktioniert und der BER Tag und Nacht erstrahlt. Rund 72 Millionen Kilowattstunden hatte die Flughafengesellschaft für das Jahr 2012 reservieren lassen – inklusive der Alt-Airports Tegel und Schönefeld. Wenn der BER alleine am Netz ist, soll der Verbrauch auf 62 Millionen sinken.

Noch einmal so viel Strom soll aus Blockheizkraftwerken vor Ort kommen. Jahresverbrauch: 124 Millionen Kilowattstunden. Bis zu zehn Prozent davon, das zeigt das Beispiel anderer Flughäfen, gehen für die Beleuchtung drauf. Brennt das Licht am BER ständig, werden jährlich grob geschätzt zwölf Millionen Kilowattstunden an einem brach liegenden Flughafen verpulvert. Mit einem üblichen Tarif von 25 Cent pro Kilowattstunde kommen so drei Millionen Euro im Jahr zusammen. Oder mindestens 8000 Euro pro Tag. Was könnte man mit diesem Geld nicht alles anfangen! Ganz zu schweigen von der Ökologie. Das Licht anzulassen, wenn es keiner braucht, findet Energieberater Andreas Schmeller von der Verbraucherzentrale in Potsdam „einfach peinlich“. Es ist der helle Wahnsinn, wenn es um Effizienz geht. „Einsparen ist am wichtigsten“, sagt Schmeller. „Der ökologischste Strom ist der, der nicht benötigt wird.“ (kra)

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