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Der neue Duden ist da – und „ick“ ist dabei

Verlosung Der neue Duden ist da – und „ick“ ist dabei

Einfach unverzichtbar: Seit Mittwoch ist der neue Duden zu haben. Die 27. Auflage hält 5000 (!) neue Wörter bereit, darunter das brandenburg-berlinische „ick“. Aber auch „facebooken“, „verpeilen“ und „rumeiern“ sind jetzt ganz offiziell.

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Quelle: dpa

Darmstadt, Potsdam. Seit Mittwoch ist der neue Duden in seiner 27. Auflage zu haben. Er enthält auf 1.250 Seiten rund 145.000 Stichwörter – 5000 mehr als die vorherige Auflage – und kostet 26 Euro. Unter den Erweiterungen sind auch Berliner Klassiker wie das Personalpronomen ick/icke (ich) und Späti (kurz für Spätkauf).

Die neue Auflage richtet sich nach dem Stand der Rechtschreibregelungen vom Dezember 2016. Hinzu kommen diesmal einige wenige Rechtschreib-Änderungen, wie die kürzlich vom Rat für Rechtschreibung beschlossene Einführung eines großen Eszetts.

Drei Duden für Selbstabholer

MAZ hat drei Duden für Selbstabholer verlost. Die Gewinner sind: Andrea Nimpsch, Daniel Brand und Christine Persky. Der Duden ist im Hugendubel im Sterncenter Potsdam bis 15. September hinterlegt. Einsendeschluss war Donnerstag, 10. August 2017, 14 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Diesmal reicht das Spektrum der neuen Wörter von Selfie bis facebooken und von postfaktisch bis Fake News . Internetblog ist ebenso dabei wie die Eigennamen der Apps Instagram und Snapchat . Andere Wörter waren, teils erstaunlicherweise, bisher nicht verzeichnet: Kopfkino zum Beispiel. Auch für die Aufnahme aller Bundeskanzler hat sich die Redaktion nun erst entschieden. « Merkel, Angela »: Auch das ist damit ein Stichwort von insgesamt 145 000 der 27. Auflage - mehr als fünfmal so viele wie im Urduden von 1880. Noch schaffen es die Buchbinder, das in einem Band unterzubringen.

Auswahl der neu aufgenommenen Wörter:

ZEITGESCHICHTLICHES: Flüchtlingskrise, Lügenpresse, Volksverräter, Willkommenskultur, postfaktisch, Hasskriminalität, Schmähgedicht, Fake News, Drohnenangriff, Kopftuchstreit, Brexit, Jobaussicht, queer (einer anderen als der heterosexuellen Geschlechtsidentität zugehörig), Flexitarier, Wutbürgerin (männliche Fassung war bereits enthalten)

TECHNOLOGISCHES: Selfie, Selfiestick, Tablet, Social Bot (Computerprogramm, das wie ein Mitglied eines Sozialen Netzwerks agiert), pixelig, Datenbrille, Emoji (Piktogramm, das auf Gefühlslagen, Gegenstände oder Lebewesen verweist), Filterblase, liken, Cyberkrieg, facebooken, entfreunden

MODISCHES: Undercut, Work-Life-Balance, Low Carb, Hoodie, Urban Gardening, Roadtrip, Hygge (Gemütlichkeit, Heimeligkeit als Lebensprinzip), Jumpsuit

UMGANGSSPRACHLICHES: verpeilen, rumeiern, abgezockt, futschikato, Tüddelkram (Unwichtiges), runterwürgen, Honk (Dummkopf, Idiot), Ramschniveau (geringe Vertrauenswürdigkeit, etwa eines Wertpapiers)

Mehr zum neuen Duden und ein kleines Quiz >

Von MAZonline

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