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Der rasante Aufstieg der Katrin Lange

SPD Brandenburg Der rasante Aufstieg der Katrin Lange

Sie ist 45 Jahre, wohnt in Pritzwalk und war bis 2014 zehn Jahre lang Amtsdirektorin in Meyenburg (Prignitz). Vor zwei Jahren wurde Katrin Lange Staatssekretärin für Infrastruktur. Inzwischen ist sie in gleicher Funktion im Innenministerium tätig. Lange stellt sich am Samstag auf dem Parteitag der SPD erneut zur Wahl als stellvertretende Parteichefin.

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Staatssekretärin Katrin Lange

Quelle: : MAZ

Potsdam. Als Dietmar Woidke kürzlich in kleiner Runde einen Ausweg aus der Krise in seiner Staatskanzlei suchte, war in der Potsdamer SPD-Zentrale auch Katrin Lange mit dabei. Die 45-Jährige zählt seit einiger Zeit zu den engsten Vertrauten des Regierungschefs. Sie gehörte, wie es hieß, auch zu den drei möglichen Kandidaten für den Posten des Staatskanzleichefs.

Doch Woidke entschied sich dafür, dass Katrin Lange Staatssekretärin im Innenministerium bleibt und an den großen Themen der Landesregierung weiter arbeitet: Kreisreform, Flüchtlingskrise, Altanschließer-Streit, innere Sicherheit. Lange hat mit ihrer pragmatischen, zurückhaltenden Art bisher eine gute Figur abgegeben, heißt es. Woidke, aber auch Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), halten große Stücke auf die auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Politikerin.

Katrin Lange hat, seit sie 2013 stellvertretende Landeschefin wurde, einen rasanten Aufstieg in der SPD genommen. Am Samstag auf dem Landesparteitag tritt sie erneut für den Posten an.

Woidke machte sie nach der Landtagswahl 2014 zur Staatssekretärin, zunächst für Infrastruktur. Als der Posten im Innenressort vakant wurde, wechselte sie dorthin. Mit den Themen kennt sie sich gut. Lange wurde 2004 mit 32 Jahren Amtsdirektorin in Meyenburg (Prignitz). Zehn Jahre übte sie diesen Job aus. Da bekomme man „lebenspraktische Erfahrung“. Probleme müssten sofort gelöst werden, erzählt sie. „Da kommt es vor, dass der Bürger direkt vor dem Schreibtisch steht, um ihn umzukippen“, sagt sie und lächelt.

Diese Zeit hat sie für die Arbeit in einem schwierigen Haus wie dem Innenministerium offenbar gut vorbereitet. Sie lasse sich nichts vormachen, heißt es über Lange im Ministerium. In der brandenburgischen SPD ist sie gut vernetzt. Ihr Rat wird geschätzt. In der SPD gilt sie inzwischen als die Nummer 2 hinter Woidke.

Die Mutter eines 17-jährigen Sohnes hat einen vollen Terminkalender. Fit hält sie sich mit täglichem Sport. Ab fünf Uhr früh joggt Lange eine Stunde durch ihren Ort. Danach geht es mit dem Auto nach Potsdam.

Von Igor Göldner

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