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Brandenburg Die Grippe ist noch nicht ausgestanden
Brandenburg Die Grippe ist noch nicht ausgestanden
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13:40 18.02.2017
Quelle: dpa (Genrefoto)
Potsdam

In Brandenburg ist die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen in den ersten sieben Wochen des Jahres auf 2295 registrierte Fälle gestiegen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden dagegen nur 598 an Grippe erkrankte Brandenburger gemeldet.

In den ersten fünf Wochen waren es 1190 Kranke, teilte das Brandenburger Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Seit der fünften Woche gingen die Fälle langsam zurück.

Ein Mensch ist in diesem Jahr bislang gestorben. In der gesamten Saison 2015/2016 waren zwei Todesfälle zu beklagen.

Die meisten Fälle in Teltow-Fläming

Die meisten Fälle gab es seit Jahresanfang im Landkreis Teltow-Fläming mit 353 Kranken - damit waren 220 von 100 000 Einwohnern betroffen. Die Influenza grassierte auch in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark mit 323, im Havelland mit 265 und Oder-Spree mit 252 Fällen. Die geringsten Zahlen von Kranken wurden mit 12 aus Ostprignitz-Ruppin und mit 14 aus der Prignitz vermeldet.

2014 gab es nur 227 Influenzafälle im Land. Hohe Krankenzahlen mussten hingegen 2016 mit 3594 Fällen und 2013 verkraftet werden, als 3581 Fälle gemeldet wurden. Für Grippe ist typisch, dass die Jahreszahlen stark schwanken.

RKI: Schutzimpfung noch immer sinnvoll

Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) empfehlen auch jetzt noch eine Schutzimpfung gegen Grippe. Sie sei noch sinnvoll, denn die Grippewelle werde wahrscheinlich noch einige Wochen andauern, hieß es. Auf jeden sollte aber mit dem Arzt darüber gesprochen werden. Der Schutz baue sich zudem erst innerhalb von 14 Tagen auf.

Typisch für eine Erkrankung sind nach Angaben des RKI plötzlich einsetzendes starkes Krankheitsgefühl, verbunden mit Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen. Später komme auch trockener Reizhusten hinzu. Bei der akuten Phase sollten Betroffene möglichst zu Hause bleiben.

An einer schweren Grippe können besonders häufig Kinder und alte Menschen erkranken. Patienten mit schweren oder chronischen anderen Krankheiten sind in besonderer Gefahr. Sie sollten bei Verdacht frühzeitig einen Arzt aufsuchen.

Von dpa

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