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Brandenburg Die Karriere der Brandenburgerin Schwesig
Brandenburg Die Karriere der Brandenburgerin Schwesig
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16:07 30.05.2017
Manuela Schwesig, geboren in Frankfurt (Oder), soll Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern werden. Quelle: dpa
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Potsdam, Schwerin

Auf Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) wartet ein neuer Posten. Nach dem völlig überraschenden Rücktritt von Mecklenburgs Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) soll Schwesig auf seinen Vorschlag hin seine Nachfolgerin werden – sowohl als Ministerpräsidentin als auch als SPD-Landeschefin.

SPD steht hinter Schwesig

Die SPD-Spitze in Mecklenburg-Vorpommern hat sich bereits heute hinter Manuela Schwesig als Nachfolgerin des erkrankten Sellering gestellt. Der Personalvorschlag Sellerings sei beim Geschäftsführenden Landesvorstand, beim SPD-Fraktionsvorstand und den SPD-Ministern auf einhellige Zustimmung gestoßen, teilte die SPD-Landesgeschäftsstelle heute in Schwerin mit. Ein SPD-Sonderparteitag zur Nachfolge soll am 1. Juli stattfinden.

Schwesig mit Manfred Stolpe am 20. Mai auf der Landes Quelle: dpa

Die 43–Jährige kann bereits auf eine beachtliche politische Karriere zurückblicken. Seit Dezember 2013 ist sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zuvor war sie seit 2002 durchgängig einen Ministerposten in Mecklenburg-Vorpommern inne.

In Brandenburg groß geworden, studiert und gearbeitet

Schwesigs politische Heimat war lange Zeit Mecklenburg-Vorpommern, doch ihre ursprüngliche Heimat ist das Land Brandenburg. Geboren wurde Schwesig am 23. Mai 1974 in Frankfurt (Oder). Nach ihrem Abitur in Seelow (Märkisch-Oderland) hat sie an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) studiert und ihren Abschluss als Diplom-Finanzwirtin abgelegt. Bis zum Jahr 2000 war sie am Finanzamt Frankfurt (Oder) beschäftigt, dann ging sie nach Schwerin.

Manuela Schwesig mit ihrem Mann Stefan auf dem Bundespresseball 2014. Quelle: Jens Kalaene

2002 Wechsel in die Politik

2002 wechselte Schwesig in die Politik. Zunächst führte sie das Finanzministerium, dann das Ministerium für Soziales und Gesundheit, im Anschluss das für Arbeit, Gleichstellung und Soziales. 2013 wechselte Schwesig in die Bundespolitik und ist seitdem Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

2003 war die Protestantin in die SPD eingetreten und hat seitdem auch in der Partei verschiedene leitende Posten inne. Gegenwärtig ist sie die stellvertretende SPD-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern. Manuela Schwesig ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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