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Brandenburg Die Polizei sollte einige Aufgaben abgeben
Brandenburg Die Polizei sollte einige Aufgaben abgeben
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11:51 11.12.2015
MAZ-Redakteur Ulrich Wangemann. Quelle: MAZ
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Potsdam

Sinneswandel bei der Polizei: Nach dem Stopp des 2011 beschlossenen Personalabbaus überlegen die Strategen im Innenministerium und Polizeipräsidium jetzt, wie sie mehr Beamte „auf die Straße“ oder zumindest an den Schreibtisch mit den Ermittlungsakten bekommen. Auf Verzichtbares verzichten, ist die Losung.

Völlig zu Recht fragt man sich, warum pro Nacht 40 bis 60 Polizisten mit Blaulicht und Tempo 60 über die Autobahnen zuckeln müssen, um Windradbauteile zu eskortieren. Die Beamten werden anderswo dringender benötigt – so sind allein 400 Polizisten jeden Tag mit dem Thema Asyl befasst. Es ist im Übrigen nicht so, dass die Polizei die Eskortaufträge nicht los würde. Die Speditionsunternehmen reiben sich bereits die Hände, denn es wartet ein lukratives Geschäft. Man fragt sich auch, warum bei der Polizei selbst die Sekretärinnen eine Polizeiausbildung haben müssen. Die Dienstwaffe Walther P 99 würde den Bürokräften besser stehen als Locher und Tacker. Selbst bei der Bundeswehr gibt es viele angestellte Zivilisten.

Das Aufgeben hoheitlicher Aufgaben ist übrigens kein Teufelszeug: Früher schrieben Politessen – also echte Polizistinnen – Parksünder auf. Das vermisst auch keiner.

Von Ulrich Wangemann

Überraschende Offerte der Bahn: Das Land soll das Eberswalder Bahnwerk für einen symbolischen Euro kaufen. Doch das Angebot ist an Bedingungen geknüpft. Beispielsweise sollen 200 der 350 Mitarbeiter übernommen werden. In Brandenburg wird das Angebot kritisch bewertet, das macht unter anderem auch der Wirtschaftsminister klar.

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Mit Tempo 60 und Blinklicht über die Autobahn zuckeln – als Geleitschutz für Schwerlasttransporte. So verbummeln 20 bis 30 der insgesamt 100 Streifenwagen im Land die Nacht. „Das ist Wahnsinn“, sagt der Chef der Polizeigewerkschaft. Denn: Die Beamten werden eigentlich ganz woanders gebraucht.

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