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Brandenburg Die Suche nach Kriegstoten geht weiter
Brandenburg Die Suche nach Kriegstoten geht weiter
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13:25 04.10.2017
Ein Granatsplitter in einem Loch am Schädel ist bei den sterblichen Überresten eines sowjetischen Soldaten bei Grabungen in einem früheren Schützengraben zu sehen. Quelle: dpa
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Klessin

Die Suche nach den Überresten von Kriegstoten im Oderbruch geht weiter. Noch bis zum Ende der Woche graben Freiwillige bei Klessin (Märkisch-Oderland) nach Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.

Grabungstechniker Werner Schulz mit den Überresten eines sowjetischen Soldaten. Quelle: dpa

Nach Angaben des Vereins zur Bergung Gefallener in Osteuropa (VBGO) vom Mittwoch wurden in den vergangenen Tagen bereits die Überreste von acht sowjetischen und zwei deutschen Soldaten freigelegt.

Die Gänge zu einem Schützengraben wurden freigelegt. Quelle: dpa

Bei den Sucheinsätzen beteiligen sich Freiwillige aus Deutschland, der Schweiz, Russland, Polen, den Niederlanden und Italien. Der Verein wurde 1992 in Hamburg gegründet. Die Toten werden nach den Suchaktionen nachträglich bestattet.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatten sich deutsche Soldaten und die sowjetische Armee, die auf dem Weg nach Berlin war, erbitterte Kämpfe im Oderbruch geliefert.

Bereits seit mehreren Jahren wird immer wieder im Oderbruch gegraben.

Hier liegen noch Tausende >

Von Anna Ringle

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