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Brandenburg Die Vogelgrippe erreicht Berlin
Brandenburg Die Vogelgrippe erreicht Berlin
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19:14 18.11.2016
Ein Schwan in Berlin ist an Vogelgrippe gestorben. Quelle: dpa
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Berlin

In Berlin ist der erste Fall von Vogelgrippe registriert worden. Die Wasserschutzpolizei barg an der Kreuzberger Baerwaldbrücke einen toten Schwan aus dem Landwehrkanal, teilte die Senatsverwaltung für Verbraucherschutz am Freitagabend mit.

Allgemeine Stallpflicht in Berlin

Er trug das Geflügelpest-Virus H5N8 in sich, das bereits in mehreren anderen Bundesländern Wildvögel verenden ließ. Nun gilt für Geflügel eine allgemeine Stallpflicht in Berlin. Einige Bezirke hatten sie bereits in den vergangenen Tagen verhängt.

Sperrbezirk um den Fundort

In einem Radius von drei Kilometern um den Fundort des infizierten Schwans gilt nun darüber hinaus für drei Wochen ein Sperrbezirk. Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen nicht an andere Orte gebracht werden. Auch Hunde und Katzen sollen im Sperrbezirk vorsichtshalber nicht frei herumlaufen. Eine Übertragung des Erregers auf den Menschen ist bislang nicht registriert worden.

Beobachtungsgebiet um den Fundort

In einem Radius von zehn Kilometern rund um den Fundort wurde ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Gehaltene Vögel dürfen 15 Tagen lang nicht an andere Orte gebracht werden. In Zoo und Tierpark sind Vögel bereits in ihre Winterquartieren umgezogen.

Seit dem 8. November ist bei gefundenen toten Wildvögeln in Deutschland die Vogel-Influenza festgestellt worden.

Seit Mitte November gilt auch in einigen Regionen in Brandenburg, besonders im Norden, für Geflügel die Stallpflicht.

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Von dpa

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