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Die besten Blitzerfotos aus 20 Jahren

Zentrale Bußgeldstelle feiert Jubiläum Die besten Blitzerfotos aus 20 Jahren

Die Bußgeldstelle feiert Jubiläum und präsentiert die lustigsten ihrer 25 Millionen Beweisbilder. Darunter sind rasende Radler, verliebte Fahrer, Plüschaffen und der Beweis, dass Oldtimer keine langsamen Kisten sind.

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Der Phantasievolle: Heiratsantrag per Blitzerfoto. Hoffentlich wurde diese kreative Idee mit einem „Ja“ auch belohnt.

Quelle: fotos: pOLIZEI

Gransee. Liebe kann so schön sein und ein Heiratsantrag noch viel schöner – wenn er kreativ ist. Das bewies ein rasender Pkw-Fahrer in Brandenburg, der im richtigen Moment des nahenden Blitzers ein selbst gebasteltes Schild („Heirate mich“) vor sein Gesicht hielt. Ob die Angebetete allerdings den Antrag auch angenommen hat, ist nicht bekannt.

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Rasende Radler, verliebte Fahrer, Plüschaffen auf dem Dach und verkannte Poeten – in zwanzig Jahren kamen so einige Kuriositäten bei der Bußgeldstelle zusammen.

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Der Schnappschuss der Polizei gehört zu den lustigen Beweisfotos, die in 20 Jahren Zentrale Bußgeldstelle entstanden sind. Den Mitarbeitern jedenfalls zauberten solche kuriosen Fotos immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Die besten davon wurden jetzt in der Polizeizeitung „info 110“ präsentiert – natürlich streng anonymisiert.

Poesie und Beschimpfungen

Besonders amüsant fanden sie mitunter die Antworten ertappter Verkehrssünder. Die einen Sünder gaben sich viel Mühe, schickten reumütige Gedichte mit und hofften, damit die Auswerter milde zu stimmen. Andere ließen ihrem Ärger freien Raum und bekritzelten den Anhörungsbogen zur begangenen Ordnungswidrigkeit. „Abzocker!“ gehört zu den eher harmlosen Beschimpfungen.

Vom Blitzer erwischt

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Insgesamt 25 Millionen Beweisfotos wurden in 20 Jahren zu Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgewertet. Allein im vorigen Jahr waren es 1,7 Millionen. Mit der Auswertung sind derzeit 14 Mitarbeiter beschäftigt.

Über 100 Mitarbeiter

Die Zentrale Bußgeldstelle wurde 1996 beim damaligen Polizeipräsidium Oranienburg errichtet. Zum Jahresende zog die Behörde nach Gransee um. Damals arbeiteten dort 54 Mitarbeiter, heute sind es 115. Mit der Auflösung des Polizeipräsidiums Oranienburg im Zuge der Polizeistrukturreform wurde die Bußgeldstelle dem Zentraldienst der Polizei zugeordnet. Wurden anfangs die Bescheide vom Polizeibeamten per Hand geschrieben – mit Blaupapier, um weitere Exemplare zu haben – , so werden sie heute an Hochleistungsdruckern gedruckt und durch eine Kuvertmaschine im Keller verpackt, wie Joachim Fischer von der Zentralen Bußgeldstelle bei „info 110“ berichtet. Verändert hat sich im Laufe der Jahre auch die Technik. Von 2008 bis 2012 wurde die analoge Geschwindigkeitsüberwachungstechnik – mit rotlichtempfindlicher Nassfilmfotografie – gegen digitale Technik ausgetauscht.

Damit konnten steigende Vorgangszahlen bewältigt werden, wie es hieß. Es ist Post aus Gransee, die sich keiner wünscht.

Von Igor Göldner

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