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Brandenburg Die besten Eselsbrücken für die Zeitumstellung
Brandenburg Die besten Eselsbrücken für die Zeitumstellung
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13:38 25.03.2017
In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Quelle: epd
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Potsdam

Am kommenden Sonntag – also in der Nacht zum 26. März – ist es wieder so weit: Unsere Uhren werden von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Aber wie war das gleich noch – vor oder doch zurück? Jedes Jahr dieselbe Frage und die Angst, es am Ende doch falsch zu machen. Damit Sie am Sonntag auch bestimmt pünktlich am Mittagstisch sitzen, finden Sie hier die fünf besten Eselsbrücken für die Zeitumstellung:

1. Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor die Tür, im Winter zurück in den Schuppen.

2. Die Zeitumstellung funktioniert wie ein Thermometer: Im Sommer sind die Temperaturen im Plus, im Winter im Minus.

3. Man stellt die Uhr immer Richtung Sommer: im Frühjahr liegt er noch vor uns, im Herbst dann hinter uns.

4. Zahlenfreunde merken sich die Regel 2-3-2: Im Frühjahr wird die Uhr von 2 auf 3 Uhr gestellt, im Herbst dann von 3 auf 2 Uhr.

5. Im Englischen heißt der Frühling „spring“, und der Herbst „fall“. Merke: Im Frühling springt die Zeit nach vorne, im Herbst fällt sie zurück.

Organismus hat Probleme mit dem neuen Rhythmus

In Deutschland wurde die Zeitumstellung 1980 eingeführt. Als ein wichtiger Grund dafür galt die Überzeugung, mit der Regelung durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können. Schon seit der Einführung der Sommerzeit wird allerdings über den Sinn und Unsinn dieser Maßnahme diskutiert. Laut Erkenntnissen des Bundesumweltamtes spart man während der Sommerzeit zwar abends elektrisches Licht, jedoch wird dann morgens mehr geheizt – besonders in den vergleichsweise kälteren Monaten März, April und Oktober. Insgesamt steige der Energieverbrauch dadurch sogar an.

Auch Mediziner haben negative Auswirkungen der Zeitumstellung festgestellt, da sich der Organismus mit der Anpassung an den neuen Rhythmus schwer tut – in der Regel hat sich der Körper nach vier Wochen umgewöhnt. Besonders Menschen mit Schlafstörungen oder organischen Erkrankungen haben hier anscheinend größere Probleme.

Mehrheit der Deutschen will Sommerzeit behalten

Kein Wunder also, dass die Mehrheit der Bürger lieber die Sommerzeit behalten würde. Drei von vier Deutschen halten nach einer DAK-Umfrage den Wechsel von Sommer- auf Winterzeit für sinnlos, wie die Krankenkasse am Montag mitteilte. 24 Prozent der Befragten gaben demnach an, durch die Zeitumstellung schon einmal gesundheitliche Probleme gehabt zu haben.

Kindern macht Zeitumstellung Probleme

Die Zeitumstellung macht nicht nur vielen Erwachsenen zu schaffen, auch Babys und Kleinkinder gewöhnen sich nur sehr langsam an den neuen Rhythmus.

Der Grund: Bei den Kleinen ändert sich abrupt ihr gewohnter Schlaf-Wach-Rhythmus. Die Problematik sei umso ausgeprägter, je jünger die Kinder sind, erklärt Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

Vor allem in den ersten sechs Lebensmonaten haben Säuglinge Probleme, wenn sich zeitliche Abläufe ändern. Sie können dann unausgeschlafener und quengeliger als sonst sein. Es kann bis zu einer Woche dauern, bis sich Babys an die Zeitumstellung gewöhnt haben.

Eltern könnten den Kleinen die Umstellung erleichtern, indem sie die Zeitumstellung etwas vorwegnehmen, erklärt Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum in Klingenmünster.

Das funktioniert Schritt für Schritt und braucht ein paar Tage Vorlauf. Bei Babys kann man etwa eine Woche vor der Umstellung beginnen. Dann bringt man sie jeden Tag zehn Minuten später ins Bett. „Mit der Zeitumstellung gehen sie dann gewissermaßen zur normalen Zeit ins Bett und stehen zur normalen Zeit auf“, sagt Schlafforscher Weeß.

Die Akzeptanz der Zeitumstellung nimmt laut Umfrage ab. In der aktuellen Befragung halten nur noch 23 Prozent die Zeitumstellung für sinnvoll, 2013 waren es noch 29 Prozent. Aktuell glaubt mit 51 Prozent erstmals mehr als die Hälfte der Befragten, dass eine Abschaffung der Zeitumstellung realistisch ist. Im vergangenen Jahr waren es 47 Prozent.

Die meisten der gesundheitlich Angeschlagenen (79 Prozent) fühlen sich müde oder schlapp, 60 Prozent hatten schon Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen. Jeweils ein gutes Drittel gab an, sich schlechter konzentrieren zu können oder gereizt zu sein. 13 Prozent hatten sogar depressive Verstimmungen. Frauen sind häufiger von gesundheitlichen Störungen betroffen als Männer. Jeder Fünfte gab an, wegen der Zeitumstellung schon unpünktlich zur Arbeit gekommen zu sein.

Von MAZonline, dpa, epd

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