Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Die meisten Schulkinder haben ein Vorsorgeheft

Früherkennung Die meisten Schulkinder haben ein Vorsorgeheft

Bei den Schuleingangsuntersuchungen können nach Angaben des Sozialministeriums 91 Prozent der Kinder das gelbe Untersuchungsheft vorweisen, in dem Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert werden. In Brandenburg gibt es seit 2008 das Zentrale Einladungs- und Rückmeldewesen. Die Zahl der Einladungen liegt im sechsstelligen Bereich.

Voriger Artikel
Nur jeder Dritte im Osten erhält Urlaubsgeld
Nächster Artikel
Nun doch: Denkmalschutz für Wandlitz

Ein ärztliches Untersuchungsheft, in dem die Vorsorgeuntersuchungen eingetragen werden. Die meisten Schulkinder in Brandenburg nehmen an Vorsorgeuntersuchungen teil.

Quelle: dpa

Potsdam. Die meisten Schulkinder in Brandenburg nehmen an Vorsorgeuntersuchungen teil. Nach Angaben des Sozialministeriums können 91 Prozent von ihnen das entsprechende gelbe Untersuchungsheft bei den Schuleingangsuntersuchungen vorweisen. Versicherte Kinder haben Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Diese sind freiwillig und kostenlos. In einigen Bundesländern verzeichnen die Ärzte einen leichten Rückgang bei der Beteiligung, beispielsweise in Hessen oder Niedersachsen

Schon ab dem ersten Lebensmonat gibt es für die Kinder eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen. Die körperliche und geistige Entwicklung wird dabei kontrolliert.

Jährlich 120.000 Einladungen zur Vorsorgeuntersuchung versandt

In Brandenburg gibt es seit 2008 das Zentrale Einladungs- und Rückmeldewesen. Die Kinder werden schriftlich zu den U-Untersuchungen eingeladen. Jährlich werden nach den Angaben 120.000 Einladungen im Land versandt. Seit der Einführung dieses Systems erhalten rund 3000 Kinder mehr die Untersuchungen zur Früherkennung zeitgerecht.

Die Arztpraxen geben der Zentralstelle eine Rückmeldung, die lediglich die Teilnahme bestätigt. Angaben zu den einzelnen Befunden werden nicht gemacht. Geht keine Rückmeldung ein, werden die Eltern schriftlich erinnert. Wird das Kind weiterhin nicht dem Arzt vorgestellt, geht eine Information an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses versucht dann, auf die Eltern einzuwirken, die Kinder untersuchen zu lassen.

Von Gudrun Janicke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Soll Tegel weiterhin als Flughafen neben dem BER dienen?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg