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Brandenburg Die schönsten Tränen zum Frauentag
Brandenburg Die schönsten Tränen zum Frauentag
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07:56 08.03.2016
Annemarie Pohl freut sich weinend über eine Auszeichnung von Bundespräsident Gauck. Quelle: dpa
Potsdam

Die Neuruppinerin Annemarie Pohl hatte bereits am Montag, also einen Tag vor dem Frauentag, riesigen Grund sich zu freuen. Denn sie hat in Berlin die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten. Sie war damit eine von 24 Frauen, die in diesem Jahr die Auszeichnung anlässlich des Weltfrauentags bekommen hat. Ihre Reaktion: Dicke Freudetränen. Annemarie Pohl begleitet seit etwa 14 Jahren schwerst- und todkranke Menschen in einem Hospizdienst.

Tränen der Freude bei Annemarie Pohl. Quelle: dpa

Frauen sind etwas ganz besonderes. Wenn das Kinder sagen, dann bekommt dieser Satz etwas anrührendes. Wir haben anlässlich des Weltfrauentags unsere Schulreporter in Baruth (Teltow-Fläming) gefragt, warum Frauen etwas ganz besonderes sind. Heraus kam dabei natürlich auch ein Loblied auf die Mama und die Großmutter. Und die Gründe waren ganz unterschiedlich. Mal spielen Wölfe eine Rolle, ein anderes Mal Pferde oder ein herzhaftes Lachen.

Männer sind hilflose Wesen. Auch, wenn sie das nicht gerne hören, so ist es nun mal. Deswegen ist es immer gut, wenn ihm eine Frau zur Seite steht. Wir haben uns in Falkensee im Havelland unter Männer umgehört und gefragt, was sie an ihren Frauen schätzen. Gleich der erste Mann sagte: „Sie würde mir einfach überall fehlen.“ Männer sind eben hilflos.

Auch Reinhard Lamprecht aus Dallgow bedankt sich mit einem Strauß Blumen bei seiner Frau. Quelle: Marotzke

In Oranienburg (Oberhavel) bestimmen Margit und Jaqueline Flett, was ihre Männer arbeiten. Denn das Mutter- und-Tochter-Gespann führt die Geschicke in einer Heizungsbaufirma. Was andere Firmen nicht hinkriegen ist hier gelebte Realität. Die beiden Frauen leiten die Firma und schicken ihre Männer auf Montage.

Auch nach Feierabend nicht selten ein Team beim Sport: Tochter Jaqueline und ihre Eltern Joachim und Margit Flett aus Eden (v. l.) Quelle: Bergt

Hausmeister gilt eigentlich als klassischer Männerberuf. Denise Woynoski sagt: „Für mich ist das ganz normal“. Sie ist seit fünf Jahren Hausmeisterin in einer Kita in Steckelsdorf (Havelland). Alles, was dort kaputt geht, repariert sie, dazu hält sie den Außenbereich der Kita sauber und auch für den Winterdienst ist sie zuständig. „Wie sie mit der Bohrmaschine oder mit dem Rasenmäher umgeht, da sitzt jeder Griff“, sagt die Kita-Leiterin anerkennend über ihre Hausmeisterin.

Wenn Hausmeisterin Denise Woynoski Dinge repariert oder kontrolliert, schauen ihr fast immer ein paar Kinder zu. Quelle: Geske

In Brandenburg gibt es einige Frauen, die in klassischen Männerberufen arbeiten – wir stellen vier von ihnen vor.

Auch 115 Jahre nach Initiierung des Weltfrauentags durch Clara Zetkin im Jahr 1911 ist das Thema Gleichberechtigung noch aktuell. Viele Frauen setzen heute gezielt weibliche Attribute ein, um für ihre Rechte zu kämpfen. Wir zeigen Beispiele.

Von MAZonline

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