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Drei Hunde starben an Blaualgenvergiftung

Tegeler See in Berlin Drei Hunde starben an Blaualgenvergiftung

Das Rätsel um die toten Tiere am Tegeler See in Berlin scheint sich langsam zu lösen. Einige der Hunde sind offenbar an einer Blaualgenvergiftung gestorben. Bei drei Tieren sind laut einem Tierarzt bislang Blaualgen nachgewiesen worden.

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Warnung am Tegeler See.

Quelle: dpa

Berlin. Bei drei der am Tegeler See gestorbenen Hunde ist Blaualgengift nachgewiesen worden. Das sagte heute der Spandauer Tierarzt Kai Rödiger. „Das Gift der Blaualge „Anatoxin A“ konnte in auffallend hohen Mengen nachgewiesen werden“, sagte Rödiger. Bei der Praxis in Spandau wurden insgesamt elf Hunde mit den „passenden Symptomen“ eingeliefert, sagte der Tierarzt.

Ein Hund habe nach Angaben des Besitzers nicht im Wasser des Tegeler Sees gebadet oder getrunken. Bei ihm fanden die Pathologen jedoch Grasreste. „Möglicherweise hat ein anderer Hund im See gebadet und sich auf der Wiese gewälzt“, sagte Rödiger. Giftköder könne er ausschließen.

Beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) wird noch auf die ausstehenden Wasserproben des Umweltbundesamtes in Dessau gewartet. „Auch für heute raten wir Hundebesitzern und Menschen mit Kindern, den See zu meiden“, sagte Lageso-Sprecherin Silvia Kostner am Mittwoch.

Am Tegeler See starben mehrere Hunde, später wurden wenige Kilometer entfernt 15 tote Wildtiere gefunden - 14 Füchse und ein Wildschwein.

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Von Anna Kristina Bückmann

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