Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Drei Hunde starben an Blaualgenvergiftung
Brandenburg Drei Hunde starben an Blaualgenvergiftung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:08 14.06.2017
Warnung am Tegeler See. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Bei drei der am Tegeler See gestorbenen Hunde ist Blaualgengift nachgewiesen worden. Das sagte heute der Spandauer Tierarzt Kai Rödiger. „Das Gift der Blaualge „Anatoxin A“ konnte in auffallend hohen Mengen nachgewiesen werden“, sagte Rödiger. Bei der Praxis in Spandau wurden insgesamt elf Hunde mit den „passenden Symptomen“ eingeliefert, sagte der Tierarzt.

Ein Hund habe nach Angaben des Besitzers nicht im Wasser des Tegeler Sees gebadet oder getrunken. Bei ihm fanden die Pathologen jedoch Grasreste. „Möglicherweise hat ein anderer Hund im See gebadet und sich auf der Wiese gewälzt“, sagte Rödiger. Giftköder könne er ausschließen.

Beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) wird noch auf die ausstehenden Wasserproben des Umweltbundesamtes in Dessau gewartet. „Auch für heute raten wir Hundebesitzern und Menschen mit Kindern, den See zu meiden“, sagte Lageso-Sprecherin Silvia Kostner am Mittwoch.

Am Tegeler See starben mehrere Hunde, später wurden wenige Kilometer entfernt 15 tote Wildtiere gefunden - 14 Füchse und ein Wildschwein.

Lesen Sie auch:

Tote Hunde geben weiter Rätsel auf

Von Anna Kristina Bückmann

Ein Tweet des Potsdamer Piraten-Politikers Thomas Goede sorgt bundesweit für Entsetzen. Nach dem lebensbedrohlichen Schuss auf eine Polizistin in München hatte Goede der Frau auf Twitter auf menschenverachtende Weise den Tod gewünscht. Am Mittwochabend entschied der Landesverband, die Liste für die Bundestagswahl zurückzuziehen.

15.06.2017
Brandenburg Nachruf auf Peter Kretschmer - Der Vater der Tempoerbsen ist tot

Erdnussflips, Kuko-Reis und die legendären Tempoerbsen: Ohne die Erfindungen von Peter Kretschmer wäre die DDR-Küche eine andere gewesen. Nun ist der unermüdliche Forscher und langjährige Leiter des Instituts für Getreideverarbeitung (IGV) in Rehbrücke (Potsdam-Mittelmark) im Alter von 78 Jahren gestorben.

17.06.2017

Wenn durch erneuerbare Energien mehr Strom produziert wird, als die Netze aufnehmen können, werden die Windräder abgeschaltet. Geld bekommen die Betreiber trotzdem – und zwar nicht zu knapp. 2016 wurden laut Bundesnetzagentur allein in Brandenburg Entschädigungszahlungen in Höhe von 34 Millionen Euro fällig.

16.06.2017
Anzeige