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Dreifachmord vor Gericht – das sagte die Mutter zur Polizei

Jan G. Dreifachmord vor Gericht – das sagte die Mutter zur Polizei

Der mutmaßliche Dreifachmörder Jan G. steht seit Mitte Oktober vor Gericht. Er soll seine Großmutter und zwei Polizisten getötet haben. Nun schildert ein Polizist, was die Mutter des Angeklagten nach der Tat ihres Sohnes sagte. Beschuldigt hat sie ihren Sohn offenbar nicht.

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Der Angeklagte steht seit Mitte Oktober vor Gericht.

Quelle: Olaf Wagner

Frankfurt (Oder). Im Prozess um die Morde an einer Rentnerin und zwei Polizisten in Ostbrandenburg hat ein Kriminalbeamter über die Vernehmungen der Mutter des Angeklagten berichtet. Sie habe niedergeschlagen, aber gefasst gewirkt, sagte der Beamte am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder).

In der Vernehmung habe die Mutter ihren Sohn nicht beschuldigt. „Es ging eher darum: Das Geschehene hätte man verhindern können, wenn man reagiert hätte.“ In dem Prozess muss sich ein 25 Jahre alter Mann verantworten, weil er Ende Februar seine Großmutter in Müllrose (Oder-Spree) getötet und auf der Flucht zwei Polizisten totgefahren haben soll. Die Mutter selbst will nicht im Prozess aussagen.

Der Angeklagte zeigt sich im Prozess sprunghaft. Zu Beginn äußerte er sich zu den Vorwürfen, dann schwieg er, um sich vor rund zwei dann wieder ausführlich zu Vorwürfen einzulassen. Trauer oder Bedauern äußerte er dabei jedoch nicht. Im Laufe des Prozess wurde das zerrüttete Verhältnis zwischen dem Angeklagten und seiner Mutter offenkundig.

So lief der Prozess bisher

– 10. November: Mutter von mutmaßlichem Dreifachmörder schweigt

– 8. November: Jan G. gesteht überraschend Details im Mordprozess

– 18. Oktober: Das zerrüttete Verhältnis von Jan G. zur Mutter

– 17. Oktober: Angeklagter gibt zu: Beamte hatten keine Chance

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In Müllrose, Kreis Oder-Spree, hat sich am Dienstag ein schreckliches Verbrechen abgespielt. Dort soll ein 24-jähriger Mann zunächst seine 79-jährige Großmutter umgebracht haben. Dann floh er und überfuhr auf der Flucht zwei Polizisten. Die Beamten waren sofort tot. Bilder der Unglücksstelle

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Von MAzonline

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